Doktor Proktors Pupspulver - Trailer und Kritik zum Film

Kaum etwas finden Kinder so lustig, wie Witze übers Pupsen. Auch wenn Eltern lieber vornehm von Blähungen oder Winden sprechen, übt der Vorgang auf viele Mädchen und Buben eine riesige Faszination aus.

Im Familienabenteuer “Doktor Proktors Pupspulver”, das auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Krimiautor Jo Nesbo basiert und am Freitag im Kino startet, gibt es in der Hinsicht keine Hemmungen.

Doktor Proktors Pupspulver – Trailer

Wer das Pulver ausreichend dosiert einnimmt, muss so heftig pupsen, dass ihn der Windstoß wie eine Rakete in den Himmel schießt. Der geldgierige Thrane will Doktor Proktor die geheime Formel für das Pulver stehlen und damit reich und berühmt werden. Das will der Erfinder mithilfe der Kinder Lise und Bulle unbedingt verhindern.

Für die meisten Lacher sorgen in dem Film naturgemäß die diversen Geräusche: Vom kurzen Stakkato über das lang gezogene Fiepen bis hin zum ohrenbetäubenden Knattern ist alles dabei. Klar, dass man sich da auch gegenseitig vorwarnt: “Da kommt noch einer, passt auf!”. Lise und Bulle sind so begeistert von Doktor Proktors Erfindung, dass sie heimlich etwas von dem Pulver stehlen und auf dem Schulhof verkaufen. Hier dürfen sich die Kinder endlich groß fühlen, denn im Pupsen kann ihnen dank des Pulvers keiner mehr das Wasser reichen.

Doktor Proktors Pupspulver – Kritik

Der norwegische Regisseur Arild Fröhlich hat einen kunterbunten, herrlich verrückten Film geschaffen, in dem es um Freundschaft, Mut und Ehrlichkeit geht, in dem auch die deutsche Komödiantin Anke Engelke eine kleine Rolle hat. Die Kleinen sind hier endlich stark. Nicht nur, weil sie selbst als Pupsonauten durch den Himmel düsen. Endlich können Lise und Bulle den fiesen Zwillingen Trym und Truls ihre zahllosen Gemeinheiten heimzahlen. Mit einer Riesenportion Pupspulver schicken die Freunde die beiden schwergewichtigen Brüder auf eine rasante Reise in die Lüfte und versetzen sie so in Angst und Schrecken.

Dabei verlässt sich der Film manchmal schon sehr auf die Pups-Komik. Doch gerade das macht ihn für Kinder ja auch so unterhaltsam. Außerdem sorgt die restliche Geschichte für reichlich Spannung. Nicht nur, dass Doktor Proktor und Bulle im Gefängnis landen. Auch eine Riesenschlange taucht auf und bringt die Kinder in Gefahr. So ist “Doktor Proktors Pupspulver” ein turbulentes Märchen mit vielen Spezialeffekten, derbem Humor und lustigen Ideen. Und einem völlig begeisterten Erfinder, der an seinem Produkt den größten Spaß hat: “Eine geniale Erfindung – ein Megafurz, den man nicht riechen kann!”.

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(APA)

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