Diskussion über Nachfolge in Brüssel

H.P. Martin &copy APA
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Nach der Ankündigung von Hans-Peter Martin, bei Überwindung der Vier-Prozent-Hürde vom europäischen ins österreichische Parlament zu übersiedeln, bahnt sich ein Streit darüber an, wer ihm in Brüssel folgen soll.

Martin hat als seine Wunschnachfolgerin Brigitte Brandstötter angegeben, die aber nur auf Platz vier seiner Liste gestanden war. Vor ihr gereiht war der Vorarlberger Unternehmer Kurt Köpruner, der sich in der Zwischenzeit mit Martin zerstritten hat und nun ebenfalls Ambitionen andeutet.

Köpruner sagte nun in der Tageszeitung “Österreich“ (Donnerstag-Ausgabe), dass ihn ein EU-Mandat „als politischen Menschen sehr reizen würde“. Die Entscheidung werde er dann fällen, wenn sich Martin fix entschieden habe. Gegen ein Leben als EU-Abgeordneter spreche vor allem seine Tätigkeit als Geschäftsführer bei einem Maschinenbau-Unternehmen in Bosnien. Über Martin findet Köpruner kein gutes Wort. Nachdem er eine Zeit lang mit ihm in Brüssel gearbeitet hatte, hätten sich ihre Wege vor einem Jahr getrennt. Seitdem gebe es keinen Kontakt mehr, sagte Köpruner.

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