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Diplomatische Akademie feiert zwei Jubiläen

&copy www.dak-vienna.at
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40 Jahre Diplomatische Akademie und 250 Jahre Orientalische Akademie - Die Einrichtung feiert ihre Jubiläen mit Symposium und Sommerfest - Festakt im Wiener Rathaus.

Mit einem Festakt, einem internationalen Symposium und einem Sommerfest begeht die Diplomatische Akademie Wien diese Woche den 40. Jahrestag ihrer Gründung. Gleichzeitig wird das 250-jährige Bestehen der Orientalischen Akademie gefeiert, der von Kaiserin Maria-Theresia ins Leben gerufenen Vorgängerorganisation der post-gradualen Ausbildungsstätte für zukünftige Diplomaten und Führungskräfte der Wirtschaft. Im Zuge der Feierlichkeiten kommen die Leiter anderer Schulen für internationale Beziehungen aus aller Welt zu einem jährlichen Treffen in Wien zusammen.

Festakt für “Geladene” im Rathaus
Am Freitagvormittag laden Bürgermeister Michael Häupl und der Direktor der Diplomatischen Akademie, Botschafter Ernst Sucharipa, zu einem Festakt für geladene Gäste ins Wiener Rathaus mit anschließendem Empfang. Als Redner werden Außenministerin Benita Ferrero-Waldner (V), sowie der EU-Kommissar für Erweiterungsfragen, der Deutsche Günter Verheugen, erwartet. Einer ehemaligen jüdischen Absolventin wird ein Ehrendiplom der Akademie verliehen. Nach dem so genannten Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland im März 1938 waren die jüdischen Studenten des laufenden Lehrgang vom Unterricht ausgeschlossen worden, es war ihnen laut Sucharipa jedoch noch gestattet, zur Abschlussprüfung anzutreten.

Festschrift zur bewegten Geschichte
Im Rahmen der Veranstaltung wird auch eine Festschrift präsentiert, die der Historiker Oliver Rathkolb anlässlich des Jubiläums herausgegeben hat. Das Buch schildert den Wandel der Bildungsinstitution im Lauf ihrer langen Geschichte. Unter anderem bieten die Beiträge „einen Rückblick auf die kultur- und mentalitätsgeschichtlichen Beziehungen“ zwischen der damaligen Großmacht, der Habsburger Monarchie, und dem „Orient“, wie es im Verlagstext heißt. Thematisiert werden auch die Auswirkungen von internationalen Veränderungen auf den Bildungsauftrag der Akademie, nachdem sie im Zweiten Weltkrieg geschlossen und „verspätet“ 1964 unter dem damaligen Außenminister Bruno Kreisky einen Neubeginn erlebte.

Symposion und Diskussion
Titel des am Donnerstag und Freitag stattfindenden Symposions ist „Ein sich veränderndes Europa in einer sich verändernden Welt“, der den Europa-Schwerpunkt der Diplomatischen Akademie zum Ausdruck bringt. Am ersten Tag der Konferenz wird US-Außenamtssekretär Marc Grossman über die Herausforderungen der Diplomatie im 21.Jahrhundert sprechen. Am Freitag leitet der Journalist Paul Lendvai eine Podiumsdiskussion über Österreich als internationalen Akteur, an der sich Außenministerin Ferrero-Waldner beteiligen wird. Zum Abschluss des Symposions wird unter anderem Jiri Grusa, der frühere tschechische Botschafter in Wien und jetzige internationale Präsident der Schriftstellervereinigung PEN-Club, das Wort ergreifen.

Bereits am Mittwoch beginnt das jährliche Direktorentreffen der Leiter von 70 Diplomaten-Schulen aus aller Welt. Im Zentrum der Gespräche stehen die aktuellen Anforderungen, die Wirtschaftsverhandlungen und Krisenmanagement an angehende Diplomaten stellen. Diskutiert wird darüber hinaus der Einsatz elektronischer Mittel bei der Ausbildung.

Traditionelles Sommerfest
Ihren Abschluss finden die Feierlichkeiten am Samstagabend beim traditionellen Sommerfest der Diplomatischen Akademie. Mit der Einladung zu dem Fest möchte die Schule nach eigenen Worten ihre Verbundenheit mit ihren Professoren, Studenten sowie allen Freunden und Förderern zum Ausdruck bringen, „die dazu beigetragen haben, dass sich die Diplomatische Akademie als führendes europäisches Ausbildungszentrum für internationale Beziehungen etablieren konnte“. Ort des Festes für geladene Gäste ist die Heimstätte der Akademie im Theresianum (4. Wiener Gemeindebezirk).

Service:
Festschrift: Oliver Rathkolb (Hrsg.), “250 Jahre – Von der Orientalischen zur Diplomatischen Akademie Wien“, Studienverlag Innsbruck, 660 Seiten, 45,00 Euro, ISBN 3-7065-1921-6.

Homepage der Diplomatischen Akademie:
http://www.dak-vienna.at

Redaktion: CLaus Kramsl

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