DIF: Mini-WM-Enklave auf der vuvuzelafreien Insel

Besucher im Bank Austria Zelt
Besucher im Bank Austria Zelt ©APA
Keine Trikots, keine Vuvuzelas, keine Riesenleinwände: Das Donauinselfest ist im Gegensatz zu 2006 dieses Jahr WM-freie Zone - mit einer Ausnahme: In einem kleinen, 150 Menschen fassenden Bereich hinter der Radio-Wien-Bühne wurde für Fußballfans eine Art Mini-Enklave errichtet.
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Dort können sich Anhänger des runden Leders vor einen Flatscreen drängen. Beim ersten Achtelfinale zwischen Uruguay und Südkorea herrschte in der “WM Area” allerdings maue Stimmung – abgesehen von ein paar Sekunden unmittelbar nach dem 1:0 für die südamerikanische Mannschaft.

Auf Vuvuzelagetröte muss man auf der Insel sowieso verzichten. Die akustischen Hornissenschwarmimitate haben nämlich Hausverbot während der dreitägigen Veranstaltung. Die Organisatoren sorgten sich ob des ohrenbetäubenden Lärms der südafrikanischen Blasinstrumente nämlich um Musikfans, die dann ihre konzertierende Lieblingsband nicht mehr hören könnten. Das Open-Air-Spektakel sei kein Fußballstadion, so die Argumentation.

Neben dem winzigen Übertragungsort ist Fußball auch in Form einer Torschusswand präsent. Dort können vermeintliche Ballartisten die Wuchtel ins Netz befördern, ein Computerbildschirm zeigt dem Schützen die Schussgeschwindigkeit an.

Sport der anderen Art wird bei der Radio Arabella Bühne geboten. Wer angesichts des zeitgleichen Auftritts der Neue-Deutsche-Welle-Barden “Geier Sturzflug” (“Ja ja ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt…”) noch klar denken konnte, hatte die Möglichkeit, auf den dort aufgelegten Schachbrettunterlagen und zur Verfügung gestellten Figuren den Gegner Matt zu setzen.

In den Hauptverbindungen zwischen den insgesamt 13 Stages staute es ob des zunehmenden Besucherandrangs schon teilweise. Vor den Bühnen selbst war am Nachmittag hingegen noch viel Platz. Schließlich wird man erst am Abend die – im Vergleich zum übrigen Line-up – großen Namen zu sehen bekommen.

Reger Andrang herrschte hingegen im extra für das Fest errichteten Vergnügungspark. Während junge Gäste das Glücksrad drehten, Frontalzusammenstöße im Autodrom provozierten oder am Karussell ihre Runden drehten, vergnügten sich die älteren Semester im Tagada oder in der Riesenschaukel.

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