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DIF Auftakt: Viel Musik und viele Maikäfer

Zum Auftakt gab es viel Musik und viele Maikäfer.
Zum Auftakt gab es viel Musik und viele Maikäfer. ©APA/HERBERT P. OCZERET
Freitagabend waren unter anderem die Folkshilfe und der Rapper Jugo Ürdens beim Donauinselfest zu Gast. Doch nicht nur Menschen waren auf der Insel unterwegs, auch zahlreiche Maikäfer ließen sich blicken.
Folkshilfe beim DIF 2/2
Folkshilfe beim DIF 1/2
Auftritt von Jugo Ürdens

So reichhaltig ist Österreich - und das Spektrum des Donauinselfestes: Ein Rapper mit serbisch-mazedonischen Wurzeln und (inzwischen) rot-weiß-roter Staatsbürgerschaft sowie die Folkshilfe, also jene heimische Band, die ländlichen Musiktraditionen und damit auch der Quetschn frönt, waren am Freitagabend auf der Megaparty zu Gast. Genauso wie viele lustige Maikäfer.

DIF 2019: Statt den Gelsen waren Maikäfer unterwegs

Wer Ziehharmonika und Ösi-Rap gleichzeitig erleben wollte, musste sich sputen, aber möglich war es. Die Folkshilfe trat auf der am Freitag als Ö3-Bühne firmierenden großen Festbühne auf - unmittelbar nach dem Gig von Jugo Ürdens auf der FM4-Stage. Der Rap-Mann traf auf ein Publikum, das sich offenbar schon gut im Festivalmodus eingefunden hat.

Die Stimmung im Arenagraben direkt vor der Stage war quasi von der ersten Sekunde des gelungenen, nur kurzfristig durch technische Macken unterbrochenen Auftritts ausgelassen. Wobei so manche hektische Bewegung ganz andere Gründe hatte. Statt den angekündigten Gelsen machten sich nämlich zahlreiche überaus hartnäckige Maikäfer über das Publikum her.

Jugo künftig ohne Ürdens unterwegs

Gleich zum Auftakt des Auftritts war übrigens zu erfahren, dass Jugo auf den Nachnamen Ürdens künftig verzichten wird und nur mehr als Jugo in Erscheinung tritt. Es ist zwar phonetisch völlig ident, wird aber anders geschrieben, "das beste Auto der Welt", wie der Sänger seinen Fans eintrichterte. Dem "Yugo" hat der Rapper (das aktuelle) Album und Song gewidmet. Die Hymne an den eher berüchtigten als berühmten Kleinwagen funktionierte bestens und hat eindeutig das Zeug zum Hit.

"Läuft Bruder Läuft", die einprägsame Hookline von "Läuft", einem weiteren Titel aus dem Album, lud ebenfalls zum Mitsingen ein. Schön, und fast schon besinnlich, die Nummer "Ich verstehs nicht". Der Song "Woman" hat dem Mann mit den sehr kurzen Haaren sogar einen Auftritt in der gleichnamigen Zeitschrift beschert, wie er verriet.

Folkshilfe brachte Publikum zum Tanzen

Auf der Festbühne brachten im Anschluss die laut Eigendefinition "Quetschn-Synthi-Popper" Folkshilfe das Publikum zum Tanzen. Das oberösterreichische Trio, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, "die Quetschen wieder ein bisschen sexy zu machen", wie Ziehharmonikaspieler und Sänger Florian Ritt erklärte, legte ebenfalls von der ersten Minute an ordentlich los.

"Wir haben ein Album mitgebracht mit dem Titel 'Bahö'. Bahö, das heißt Krawall, das heißt Lärm, das heißt Aufschrei" - diese Vorgabe machte sich die Band zum Motto für den 45-minütigen Auftritt. Das Publikum tanzte und sang begeistert mit, vor allem beim Hit "Seit a poa Tog", den die Band mit viel Publikumsbeteiligung und kleiner Jam-Einlage zelebrierte. Mit dem Lied "Nirwana" gaben die Oberösterreicher auch eine Kostprobe aus dem neuen Album, das im Herbst erscheinen soll, zum Besten.

"Karl und Resi" mit Botschaft zum Abschluss

Zum Abschluss gab es das Liebeslied "Karl und Resi" - inklusive Botschaft: "Uns ist es scheiß powidl, ob der Karli mit dem Karli schmust oder die Resi mit der Resi", betonte Ritt. Dass das Trio "untertags eine introvertierte Gruppe" ist, wie Ritt behauptete, war bei dem Auftritt schwer zu glauben.

(APA/Red)

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