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Dietmar Dath erhält ersten Günther Anders-Preis

Im Großen Sendesaal des RadioKulturhauses wird erstmals der Günther Anders-Preis vergeben.
Im Großen Sendesaal des RadioKulturhauses wird erstmals der Günther Anders-Preis vergeben. ©APA
Erstmals wird am 12. März um 19 Uhr im Großen Sendesaal des RadioKulturhauses in Wien der Günther Anders-Preis für kritisches Denken vergeben. Der deutsche Autor, Publizist und Übersetzer Dietmar Dath erhält die Auszeichnung im Rahmen der Wiener Vorlesungen.

Der neue Preis wird von der Internationalen Günther Anders-Gesellschaft künftig alle zwei Jahre abwechselnd in Wien, München und Berlin verliehen und ist mit 20.000 Euro dotiert. Finanzieller Träger ist die C.H.Beck Stiftung in München. Die Auszeichnung geht an herausragende Leistungen im Bereich philosophischer, kulturwissenschaftlicher und politischer Essayistik und erinnert an den Philosophen Günther Anders (1902-1992). “Prämiert wird innovatives und originelles Denken, das mit besonderer ästhetischer Qualität einhergeht, insbesondere mit der Fähigkeit zur sprachlich klaren Vermittlung komplexer Gedanken”, heißt es in einer Aussendung.

Erstmals vergebener Günther Anders-Preis geht an Dietmar Dath

Die Jury, der heuer der Publizist Mathias Greffrath, der Kulturwissenschafter Thomas Macho und die Journalistin Elisabeth von Thadden angehören, hat den ersten Preis Dietmar Dath (47) zuerkannt. Er war 1998 bis 2000 Chefredakteur des Magazins für Popkultur “Spex” und arbeitet seit 2001 mit kurzer Unterbrechung als Redakteur im Feuilleton der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”. Er ist Autor von Essays, Theaterstücken, Hörspielen, Songs und Gedichten, sowie einiger Romane, darunter “Für immer in Honig” (2005), “Waffenwetter” (2007), “Die Abschaffung der Arten” (2008) und “Der Schnitt durch die Sonne” (2017).

Die Jury rühmt in ihrer Begründung insbesondere den “aktivierenden Impuls, der von Daths Texten ausgeht”, “seine Fähigkeit zur epigrammatischen Zuspitzung”, die “Balance von aggressiver Herrschaftskritik und Blick für subtile Differenzen” sowie sein “hartnäckiges, aber auch das Scheitern reflektierendes Festhalten an der Möglichkeit einer verbesserten Welt”.

(APA/Red)

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