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"Diese Serie zu brechen reizt jeden Fußballer"

©Stiplovsek
In der cashpoint-Arena steigt heute um 20.30 Uhr das ultimative Spitzenspiel der Ersten Liga.
Altach Liveticker ab 20:30 Uhr
FC Lustenau ab 18:30 Uhr
Austria auswärts bei Vienna
Tabelle der Ersten Liga

Seit dem Amtsantritt von Didi Kühbauer als Admira-Trainer sind die Südstädter das Maß aller Dinge. 14 Siege in 15 Spielen und ein Remis – Torverhältnis 49:12. Diese Serie zu brechen und die Meisterschaft wieder spannend zu machen ist das große Ziel von cashpoint SCR Altach für heute.

Das wohl wichtigste Spiel im Herbst steigt heute. Wie findet man als Trainer die richtige Balance zwischen Druck abbauen und Spannung aufbauen?

Adi Hütter: Mein Job als Trainer ist es, den Druck von den Spielern zu nehmen. Die bauen ihn ja selbst auf – aufgrund unserer Zielsetzung, der letzten Niederlage, der Tabellensituation, der Tatsache, dass es ein TV-, ein echtes Spitzen-Spiel ist. Dass dann noch medialer Druck ist ein Teil unseres Jobs. Er kann beflügeln aber auch hemmen. Fakt ist, dass die Ausgangssituation für die Admira günstiger ist. Das wollten wir verhindern. Jetzt haben wir die Chance, die Serie der Südstädter zu brechen. Das wäre eine große Befriedigung.

Zuletzt häuften sich bei Altach die Ausschlüsse. Wie gehen Sie als Trainer damit um?

Hütter: Es ist ärgerlich, weil wir dadurch – ich behaupte – acht Punkte liegen gelassen haben. Natürlich haben wir mit den Spielern gesprochen. Ein Philipp Netzer etwa ist unbestritten ein guter Spieler. Aber durch seine Ausschlüsse schadet er der Mannschaft und sich selbst. Ich versuche, ihm zu helfen, ihm Instrumente zu geben, dass es besser wird. Letztendlich muss er aber an sich arbeiten, um sein Image zu verbessern. Aber auch ein Tomi muss verstehen, dass es zuviel ist, wenn ein Spieler wie er nach neun Runden fünf Gelbe Karten hat und gesperrt ist.

Für die Spielweise erntet die Mannschaft immer wieder Lob. Fakt ist aber, dass man sechs Punkte hinter der Admira liegt. Klafft da nicht ein zu großes Loch zwischen Aufwand und Ertrag?

Hütter: Das sehe ich nicht so. Wir haben zwei Punkte mehr als zum gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Das Problem ist, dass mit den Südstädtern eine Mannschaft da ist, die einen Super-Lauf hat. Einen hohen Aufwand betreiben aber auch alle anderen Mannschaften in der Liga. Unsere Spielweise ist attraktiv und so, dass ich mich mit ihr anfreunden kann. Unterm Strich haben wir vielleicht drei Punkte zuwenig.

Mit Philipp Netzer und Tomi fallen heute gegen die Admira zwei wichtige Stützen im Altacher System aus. Muss deshalb etwas an der taktischen Marschrichtung verändert werden?

Hütter: Ich bin kein Freund davon, wegen eines Spiels die Taktik über den Haufen zu werfen. Für mich ist das absolut kein Thema. Wir haben für unser System die richtigen Spieler. Guem wird ins Mittelfeld rücken und Sereinig seinen Part in der Abwehr übernehmen.

Mittelfeldspieler Jesús Brenes ist in dieser Saison vieles schuldig geblieben. Von einem Legionär muss man doch mehr erwarten?

Hütter: Die Gesamtsituation ist nicht zufriedenstellend, weder für ihn, noch für mich. Er hat nicht gut angefangen, dann kam die Verletzung hinzu. Jetzt befindet er sich auf dem Weg zurück. Ich bin jedoch guter Dinge, denn Brenes ist, wie die anderen Spanier, ein Topprofi und hat einen guten Charakter. Dass wir aber mehr von ihm erwarten, ist unbestritten

Was erwarten Sie sich von Neuzugang Martin Pusic?

Hütter: Einiges. Ich verfolge ihn schon seit drei Jahren. Er war auch bei den Juniors schon ein Thema. Er kann links praktisch jede Position spielen und ist auch als Stürmer einsetzbar.

Wird er heute gegen seinen Ex-Klub schon dabei sein?

Hütter: Nein. Ich nehme ihn nicht dazu. Er hat jetzt zwei Trainings in den Beinen. Das wäre unfair gegenüber den anderen Spielern.

Sind Sie abergläubisch?

Hütter: Eine gute Frage (schmunzelt). Eigentlich kann ich es nicht abstreiten. Ich habe ein gewisses Ritual, das aber sehr persönlich ist.

Und wie sieht es mit einem Glücksbringer aus?

Hütter: Gibt es nicht. Während der 90 Minuten bin ich ganz auf das Match fokussiert und extrem konzentriert.

Ein Wort zu ihrem Gegenüber Didi Kühbauer. Mit dem Admira-Trainer haben Sie ja noch im Nationalteam gespielt?

Hütter: Ich glaube, ich kann sagen: Wir schätzen und mögen uns. Unsere Wege haben sich schon als Spieler einige Male gekreuzt – da ging es dann ab und zu schön zur Sache. Ich erinnere mich noch an mein zweites Länderspiel. Als einziger Salzburger bin ich da ins Trainingsquartier eingerückt, habe den Zimmerschlüssel in Empfang genommen – und Didi war mein Zimmerpartner. Da haben wir uns besser kennengelernt.

 

Revanche ist angesagt

Der FC Lustenau will die bittere 0:1-Auswärtsniederlage gegen St. Pölten wettmachen.

Der Gegentreffer in der 93. Minute vor gut 14 Tagen in St. Pölten war wie ein Messerstich ins Blau-Weiße Herz. Eine tolle Serie von sieben ungeschlagenen Spielen ging damit zu Ende. Für Trainer Hans Kogler und seine Spieler ist die Partie aber längst Vergangenheit und die heutige Partie eine Chance auf Revanche.

Rückkehr von Fröschl

Der Coach weiß aber, dass seine Elf anders auftreten muss als bei der Niederlage in Niederösterreich. „Wir müssen wieder selbstbewusster spielen und weniger Eigenfehler machen“, so Kogler. Die Länderspielpause hat man beim FC Lustenau genützt, um das zweite Viertel der Meisterschaft mit neuem Elan anzugehen. „Die Verletzten hatten Zeit zum Regenerieren, die anderen Spieler haben gut trainiert und sind wieder hungrig auf Spiele“, sagt Kogler. Gegner St. Pölten bringt der FCL-Übungsleiter Respekt entgegen. Als unschlagbar sieht er das Team aber nicht. Bei den Niederösterreichern ist zu erwarten, dass Stürmer Michael Wojtanovic ins Team zurückkehrt. Zudem wird der Ex-FCler Thomas Fröschl sein Debüt geben. Für St. Pölten ist Vorarlberg bislang allerdings kein guter Boden. Nur einmal konnte der Klub im Ländle (3:1 gegen die Austria) gewinnen. In weiteren fünf Begegnungen gelang der Scherb-Elf gegen den FC Lustenau sowie gegen die Austria kein Treffer mehr.

 

Stöhr erwartet frischen Wind bei der Vienna

Nach dem Trainerwechsel muss die Austria Lustenau in Wien auf ein hochmotiviertes Heimteam aufpassen.

Gegenüber dem letzten 3:1-Heimsieg der Austria gegen die Vienna hat sich bei Döblingern einiges getan: Alfred Tatar löste Frenkie Schinkels als Trainer ab. Zudem wurden die Spieler Patrick Osoinik, Raphael Rathfuss und Sargon Duran verpflichtet. „Ich erwarte mir einen frischen Wind bei der Vienna“, so Austria-Coach Edi Stöhr, und fügt hinzu: „Drei neue Spieler in so kurzer Zeit zu integrieren ist aber nicht einfach.“ Daher setzt der Bayer lieber auf die Stärken seiner Elf, die allerdings ersatzgeschwächt in die Bundeshauptstadt reiste. Peter Pöllhüber (Schleimbeutelverletzung), Danilo Soares und Dursun Karatay (beide Bänderverletzungen) sind zu Hause geblieben. Dafür ist der zuletzt gesperrte Christoph Stückler wieder an Bord. Stöhr verlangt von seinem Team, dass es von Beginn an gegen die Vienna präsent am Platz ist und mit Leidenschaft nach vorne spielt. Bei der Aufstellung ist der Coach gezwungen, zwei Umstellungen vorzunehmen. Für Pöllhuber wird Jürgen Kampel in die Abwehr rücken, Frank Egharevba ersetzt Karatay im Angriff.

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