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Die "Zuckerpupperln" im Interview

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Von Castingshows halten die drei Sängerinnen der Sugababes herzlich wenig, denn danach "geht's steil bergab" - vor ihrem Gig in Wien am Dienstag stellten sie sich der Presse.
© epa
Seit ihrem ersten europaweiten Hit „Overload“ genießen Sugababes breite Akzeptanz. Auch das dritte Album, „Three“ (Universal), bekam gute Kritiken und zeigte kaum Abnützungserscheinungen. „Es gibt keinen Qualitätsverlust, weil unsere Musik unsere Persönlichkeiten reflektiert“, betonten die Britinnen am Dienstagnachmittag vor einem Konzert im Wiener Planet Music vor Journalisten. „Es gibt keinen fetten Schreibtischhengst, der uns Vorgaben macht. Jedes Album ist zu 100 Prozent Sugababes.“

“Wir sind kein Kurzzeitprojekt”

Nach ihrer zweiten CD „Angels With Dirty Faces“ habe man an Selbstbewusstsein gewonnen. „Natürlich gab es da gewisse Ängste, nicht an den Erfolg des Debüts heranzukommen“, betonte Keisha, eine der Sängerinnen. „Aber dann konnten wir beweisen, dass wir mehr als ein Kurzzeitprojekt sind. Das gab Kraft. So machten wir uns dann ganz locker an die Arbeit für das dritte Album.“

Mit 11 Jahren ins Showbusiness

Trotz des jugendlichen Alters verfügen die Sugababes über viel Erfahrung in der Showbranche. Wir haben mit elf Jahren begonnen, an der Karriere zu basteln“, berichtete Mutya. „Aber ich würde niemanden empfehlen, so früh einzusteigen. Wir hatten zum Glück die richtigen Leute um uns, die uns Rückhalt gaben, uns nicht drängten, sondern unterstützten. Wir konnten viel lernen. Daher wissen wir mittlerweile, wie der Hase läuft.“

Erfolg muss erarbeitet werden

Die Sugababes kennen also die Branche, wollen sich nicht verheizen lassen. Vielen Kollegen bleibt das Schicksal eines One-Hit-Wonders dagegen nicht erspart. Mutya: „Manche Leute glauben, sie könnten mit gutem Aussehen allein in diesem Geschäft überleben. Egal, was man zum Beispiel über Jennifer Lopez sagt – sie hat verdammt hart an ihrem Durchbruch gearbeitet. Die Gewinner von Castingshows werden dagegen über Nacht zu Stars. Anschließend geht es meist nur bergab.“

Privatleben aus der Öffentlichkeit halten

Mutya, Keisha und Heidi wollen sich nicht um jeden Preis in die Schlagzeilen drängen. „Es ist gar nicht so schwer, sein Privatleben privat zu halten. Chris Martin von Coldplay und Gwyneth Platrow sind auch auf dem Boden geblieben. Um David Beckham und Victoria war immer ein Hype, weil sie gerne in der Öffentlichkeit standen.“ Die Sängerinnen hoben auch in Sachen Beziehungen nicht ab: „Mit meinem Freund spreche ich fast nie über die Arbeit“, sagte Keisha. „Er mag unsere Musik gar nicht…“

Promo-Tour durch die USA steht an

Im Mai wollen die drei Sugababes ein paar Tage dafür freihalten, über das nächste Album nachzudenken. “Über den Sommer schreiben wir die Lieder. Wir werden auf jeden Fall wieder mit unterschiedlichen Produzenten arbeiten und verschiedene Stile ausprobieren. So bleibt es spannend.“ Zuvor gilt es Promotion in Amerika zu machen. „Unsere Single ’Hole In The Head’ kommt in den Staaten gut an. Wenn man als Europäer schon die Chance erhält, sollte man es zumindest probieren, in den USA Fuß zu fassen.“

Link: www.sugababes.com

Redaktion: Birgit Stadtthaler

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