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Die Wiener Südosttangente: Infos über die kürzeste Autobahn des Landes

Die A23 ist die kürzeste Autobahn in Österreich.
Die A23 ist die kürzeste Autobahn in Österreich. ©dpa (Symbolbild)
Mit einer Länge von 18 Kilometern ist die A 23, die Wiener Südosttangente, die kürzeste Autobahn Österreichs. Pro Tag sind rund 18.000 Fahrzeuge auf der Tangente unterwegs.
Webcams auf der A23

Kaum ein Wiener hat noch nicht über die Stadtautobahn geseufzt, deren Name sich aus der Rolle der Verbindungsstraße zwischen Süd- und Ost-Autobahn herleitet: Durch das hohe Verkehrsaufkommen ist die Tangente vor allem in Stoßzeiten anfällig für Staus und Unfälle. Obwohl die Südosttangente eine Autobahn ist, gilt dennoch auf der gesamten Strecke das für Stadtautobahnen übliche Tempolimit von 80 km/h.

Vignettenpflicht auf der Südosttangente

Folgt man dem Lauf der Südosttangente, beginnt der Weg bei der Altmannsdorfer Straße, führt um das Stadtzentrum herum und mündet bei Hirschstetten in die Wiener Nordrand Schnellstraße. Die Stadtautobahn kreuzt dabei die Donauuferautobahn, die Südautobahn und die Ostautobahn. Natürlich besteht – wie auf allen anderen Autobahnen Österreichs – Vignettenpflicht. Seit Ende 2007 werden diese aber nicht nur von menschlichen Augen kontrolliert: Vor dem Aspergtunnel installierte die Asfinag das erste Gerät zur Automatischen Vignettenkontrolle (AVK).

Autobahn wurde 1970 eröffnet

Die Premiere der Südosttangente war am 19. Dezember 1970: Damals verlief sie zwischen dem Knoten Inzersdorf und Wien-Favoriten. In den folgenden Jahren folgten weitere Abschnitte zwischen Favoriten und Knoten Prater sowie der Altmannsdorfer Ast. Der letzte Abschnitt zwischen dem Knoten Kaisermühlen und Hirschstetten wurde im Sommer 1993 freigegeben. Dem gestiegenen Platzbedarf kam man 2005 nach, als die A23 zwischen St. Marx und dem Knoten Prater auf vier Fahrstreifen in jede Fahrtrichtung erweitert wurde.

Sanierungsarbeiten auf der A23

Durch das hohe Verkehrsaufkommen musste die Wiener Stadtautobahn immer wieder auch saniert werden: 2011 starteten umfassende Reparatur- und Umbauarbeiten. Die Sanierung des als “Hanssonkurve” bekannten Teilabschnitts wurde im Sommer 2012 abgeschlossen, Kleinigkeiten wie etwa Stützmauern wurden immer wieder nachgebessert. Beinahe jedes Jahr ist die Tangente auch Teil der Sommer-Baustellenplanung. Auch die Pläne für die Zukunft sind vielfältig: So soll die bisher auf Stelzen stehende Hochstraße Inzersdorf nun als Damm gebaut, die Erdberger Brücke neu errichtet und die Praterbrücke rundum erneuert werden. (APA)

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