Die Stimmen zum Spiel: Red Bull Salzburg gegen Austria Wien mit 5:0

Salzburg bejubelt nach dem 5:0-Sieg gegen Austria Wien den 9. Meistertitel..
Salzburg bejubelt nach dem 5:0-Sieg gegen Austria Wien den 9. Meistertitel.. ©APA/KRUGFOTO
Im Heimspiel gegen die Wiener Austria hat sich Red Bull Salzburg am Sonntag mit einem glatten 5:0-Sieg erneut zum Meister gekrönt. Hier die Stimmen zum Spiel.
Bullen holen erneut Meistertitel

Mit einem stilechten 5:0-Kantersieg über die Austria hat Salzburg am Sonntag seinen neunten Fußball-Meistertitel in Serie begangen. "Das ist nicht selbstverständlich", sagte Trainer Matthias Jaissle, der in seiner Premierensaison gleich abräumte. Aller Partystimmung zum Trotz warnte Jaissle aber vor Feier-Exzessen. Schließlich hat man am kommenden Sonntag noch das Cupfinale gegen Ried vor sich: "Wir haben noch etwas vor in dieser Saison. Wir wollen den Cupsieg holen."

"Wir haben uns heute für einen brutal hohen Aufwand über die ganze Saison belohnt", erklärte Jaissle nach einer Partie, in der seine Truppe mit der Austria Katz und Maus spielte und durch Noah Okafor (2.), Karim Adeyemi (18.), Luka Sucic (28.), Brenden Aaronson (54.) und Mohamed Camara (85./beide Foulelfmeter) fünfmal einnetzte. "Wir waren heute ab der ersten Minute präsent, die Mannschaft hat alles umgesetzt, was sie sich vorgenommen hat. Gegen die Austria muss man einmal so bestehen wie heute. Wir wollten das Ding rocken und es vor den eigenen Fans klar machen. So ist die Mannschaft über 90 Minuten aufgetreten."

Salzburg krönt sich bei Match gegen Austria Wien zum Meister: Stimmen zum Spiel

Matthias Jaissle (Salzburg-Trainer): "In mir ist Emotion pur, ein richtig geiles Gefühl. Es ist ein Stück weit Erleichterung in mir. Ich habe mir selbst einen gewissen Druck gemacht. Wir haben uns heute für einen brutal hohen Aufwand über die ganze Saison belohnt. Es ist nicht selbstverständlich, wenn man bedenkt, was im Sommer passiert ist. Das haben uns nicht alle zugetraut. Deshalb sind wir sehr, sehr happy. Wir waren heute ab der ersten Minute präsent, die Mannschaft hat alles umgesetzt, was sie sich vorgenommen hat. Gegen die Austria muss man einmal so bestehen wie heute. Wir wollten das Ding rocken und es vor den eigenen Fans klar machen. So ist die Mannschaft über 90 Minuten aufgetreten."

Nicolas Seiwald (Salzburg-Mittelfeldspieler): "Für mich ist es etwas anderes (im Vergleich zur Vorsaison, Anm.), weil ich meinen Teil dazu beigetragen habe. Für mich ist alles sehr schnell gegangen, obwohl ich gewusst habe, dass ich die Qualität dazu habe. Jetzt ist einmal Feiern angesagt, aber schon mit Maß und Ziel."

Andreas Ulmer (Salzburg-Kapitän/via Sky): "Ein absolut verdienter Sieg, ein geiler Tag, heute bei den Fans zuhause den Titel zu fixieren. Es hat uns in dieser Saison über die vielen Spiele ausgezeichnet, dass wir vom Kopf her richtig gut reingegangen sind, sehr, sehr professionell waren und kaum nachgelassen haben. Das ist für die Mannschaft, die im Sommer doch einen großen Umbruch gehabt hat, nicht selbstverständlich. Wir werden etwas feiern, aber nicht zu viel, weil wir nächstes Wochenende im Cupfinale auch noch zuschlagen wollen."

Karim Adeyemi (Salzburg-Torschütze/via Sky): "Beim Feiern bin ich der Chef, auf jeden Fall. Rasmus (Kristensen, Anm.) ist auch ganz vorne dabei." Zum Wechsel zu Dortmund: "Ich glaube, die Medien wissen mehr als ich. Ich weiß nicht, wie lange (die Verhandlungen, Anm.) es geht."

Manfred Schmid (Austria-Trainer/via Sky): "Ich möchte Salzburg, dem Trainer gratulieren. Salzburg würde in allen europäischen Ligen eine gute Figur machen. Wir haben heute die Bälle genau dorthin gespielt, wo es Salzburg braucht, wir hatten einfache Ballverluste und haben die Zweikämpfe nicht so gewonnen. Trotzdem ist es das erste Mal heuer in 28 Spielen, wo wir wirklich unterlegen waren und nicht mithalten konnten. Deswegen ist das für uns kein Problem, wir brauchen das Spiel nicht lange analysieren."

(APA/Red)

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