Die Stimmen zum Spiel: Rapid Wien gegen TSV Hartberg mit 3:4

Rapid musste eine Heimniederlage einstecken.
Rapid musste eine Heimniederlage einstecken. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Am Samstag kassierte Rapid Wien im Heimspiel gegen TSV Hartberg die erste Niederlage in der Bundesliga-Qualifikationsgruppe. Hier die Stimmen zum Spiel.
Rapid Wien kassierte Niederlage
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Wenn das Sprichwort von der verpatzten Generalprobe und der gelungenen Premiere zutrifft, hat Rapid den Gewinn des Fußball-Cups fix in der Tasche. Beim letzten Härtetest für das Finale am Mittwoch in Klagenfurt gegen Red Bull Salzburg ging für die Hütteldorfer nämlich so ziemlich alles daneben, was danebengehen kann.

Die Grün-Weißen kassierten am Samstag gegen den Abstiegskandidaten TSV Hartberg unter kuriosen Umständen eine 3:4-Niederlage und schlichen damit im sechsten Spiel der Bundesliga-Qualifikationsgruppe erstmals als Verlierer am Platz. Dem nicht genug, wurde Thomas Murg mit Gelb-Rot ausgeschlossen und Boli Bolingoli verletzt ausgetauscht – eine genaue Diagnose stand zwar noch aus, der Ausfall des Linksverteidigers für das Cup-Endspiel ist aber wahrscheinlich.

Rapid verpatzt Cup-Final-Generalprobe: Stimmen zum Spiel

Dietmar Kühbauer (Rapid-Trainer): “Es waren in diesem Spiel viele Dinge dabei, die ein bisschen eigenartig waren. Wir waren schnell hinten, haben das aufgeholt und sind in die Gänge gekommen. In der zweiten Hälfte war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis unser drittes Tor fällt. Dann kommt leider eine unglückliche Entscheidung, und dann bekommen wir noch das vierte Tor durch einen abgefälschten Schuss. Wir hätten durchaus noch einen Elfer bekommen können, aber Elfer gab es heute nur für Hartberg. Ich habe den Jungs nichts vorzuwerfen, wir haben heute schwer zu kämpfen gehabt. So eine Niederlage muss uns stärker machen und noch enger zusammenschweißen.”

Stefan Schwab (Rapid-Kapitän): “Es war eine sehr, sehr kuriose Partie mit dem glücklicheren Ende für Hartberg, wir hätten einen Punkt verdient gehabt. Wir müssen jetzt aber den Kopf oben halten und uns gut für Mittwoch vorbereiten. Wir sind gefestigt genug. Ich bin mir ziemlich sicher, dass uns diese Partie nicht bricht.”

Richard Strebinger (Rapid-Torhüter): “Heute ist alles zusammengekommen, was an Pech zusammenkommen kann. Wir müssen mitnehmen, dass wir immer wieder zurückgekommen sind.”

Markus Schopp (Hartberg-Trainer): “Es war eine skurrile Partie mit einem tollem Start für uns. Wir haben aus sehr wenig zwei Tore gemacht, der Gegner ist relativ schnell zurückgekommen. In der zweiten Hälfte hatte Rapid ein Übergewicht, wir hatten diesmal Glück in der Offensive und Defensive. Wir haben dann aber nicht die Sicherheit auf den Platz gebracht, die wir hätte bringen müssen. Das 3:4 hat noch unnötige Spannung gebracht. Dennoch bin ich froh über die drei Punkte, die sind in unserer Situation sehr wichtig. Wir haben noch vier Spiele, die extrem viel Bedeutung haben. Es werden extrem intensive Wochen, um am Ende dieses unglaubliche Ziel zu erreichen, in der Liga zu bleiben.”

(APA/Red)

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