Die Stimmen zum Spiel: Rapid Wien gegen Sturm Graz mit 4:1

Durch den 4:1-Heimsieg holte sich Rapid die Tabellenführung.
Durch den 4:1-Heimsieg holte sich Rapid die Tabellenführung. ©APA/HANS PUNZ
Trotz 4:1-Heimsieg gegen Sturm Graz am Freitag gab es bei Rapid Wien nur verhaltene Freude über die Tabellenführung. Hier die Stimmen zum Spiel.
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Rapid holt Tabellenführung

Für Rapid hat die Frühjahrssaison der Fußball-Bundesliga mit dem Sprung auf Platz eins begonnen. Durch den 4:1-Heimsieg am Freitag über Sturm Graz stehen die Hütteldorfer zumindest bis Sonntag, wenn Red Bull Salzburg und der LASK erstmals in diesem Jahr ins Geschehen eingreifen, auf der Spitzenposition.

Dennoch war im Allianz Stadion kein Triumphgeheul zu hören. Flügelspieler Thorsten Schick etwa ließ der momentane Tabellenstand ziemlich kalt. "Das ist für die Medien spannender als für uns", beteuerte der Rechtsverteidiger. "Abgerechnet wird erst am Schluss."

Rapid mit 4:1-Heimsieg gegen Sturm Graz: Stimmen zum Spiel

Dietmar Kühbauer (Rapid-Trainer): "Es war in erster Linie ein wichtiger Sieg, weil wir gegen einen sehr starken Gegner gespielt haben. Sturm war erste Hälfte sehr gut im Spiel, wir waren zu passiv, haben da ein bisschen was falsch gemacht beim Anlaufen. In der 2. Hälfte haben wir etwas umgestellt, die Kontrolle bekommen und verdient gewonnen. Strebinger hat ein unglaublich gutes Spiel gemacht, Sturm hätte in der ersten Hälfte durchaus das eine oder andere Tor mehr machen können. Aber Torhüter sind da, dass sie in heiklen Situationen retten, da war er echt gut. Das freut mich für ihn und die Mannschaft. Ich bin zufrieden. Wir haben begonnen dort weiterzumachen, wo wir im Herbst aufgehört haben."

Christian Ilzer (Sturm-Graz-Trainer): "Die Gründe für die Niederlage sind in der ersten Halbzeit zu suchen. Wir müssen da einfach besser verteidigen und bei der Vielzahl an Torchancen einfach führen. Es ist fast unfassbar, nach dieser Halbzeit mit einem Rückstand in die Pause zu gehen. In der 2. Halbzeit ist uns dann nicht mehr viel gelungen. Ein weiteres Tor nach einer Standardsituation war der Nackenschlag, dann war auch noch die komplett unnötige Rote Karte, mit der wir uns selbst enorm geschwächt haben. Die Niederlage war vielleicht zu hoch, aber verdient. Wir haben eine schmerzhafte Niederlage bekommen, aber Schmerzen sind oft ein sehr guter Lehrmeister."

Richard Strebinger (Rapid-Tormann): "Die Tabellenführung ist nur eine Momentaufnahme für uns. Es war auch wichtig, dass wir eine gute Leistung über weite Strecken gezeigt haben. Grundsätzlich können wir mit einigen Teilen des Spiels sehr zufrieden sein. Wir haben bis auf ein, zwei Chancen unsere Möglichkeiten gut genützt. Das war der Schlüssel, dass wir gewonnen haben. Ich habe mich sehr darüber gefreut, wieder spielen zu dürfen. Das Wichtigste ist aber, dass wir dann auch als Mannschaft erfolgreich sind, dann ist es umso schöner."

(APA/Red)

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