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Die Stimmen zum Spiel: LASK Linz gegen Rapid Wien mit 0:1

Rapid Wien ging beim Match gegen LASK Linz als glücklicher Sieger hervor.
Rapid Wien ging beim Match gegen LASK Linz als glücklicher Sieger hervor. ©APA/HERBERT P. OCZERET
Nach dem glücklichen 1:0-Sieg von Rapid im Auswärtsspiel gegen den LASK konnten die Hütteldorfer auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken. Hier die Stimmen zum Spiel.
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Rapid holte Sieg in letzter Minute

Nach drei Runden in der Meistergruppe ist Rapid trotz Verletztenmisere auf Kurs Richtung internationales Geschäft. Ein "dreckiges Spiel" (Kapitän Stefan Schwab) beim LASK bescherte den Grün-Weißen am Mittwoch einen 1:0-Sieg, Trainer Dietmar Kühbauer "ein ungeheures Glücksgefühl" und Platz zwei hinter Serienmeister Salzburg. Für LASK-Coach Valerien Ismael war es "ein richtig bitterer Moment".

Ausschlaggebend für die Niederlage der schwarz-weißen Athletiker war ein Blackout von Philipp Wiesinger. Der Innenverteidiger übersah in der 87. Minute bei einem seinem Goalie Alexander Schlager zugedachten Pass Rapids griechischen Goalgetter Taxiarchis Fountas in der Mitte, der hatte in der Folge leichtes Spiel mit dem LASK-Schlussmann. Die Oberösterreicher, die wegen ihres unerlaubten Mannschaftstrainings in der Corona-Pause überdies mit einem Punkteabzug bestraft wurden, sind mit nunmehr vier Zählern Rückstand auf Rapid Vierter in der Tabelle.

Rapid Wien holte sich Auswärtssieg gegen LASK: Stimmen zum Spiel

Valerien Ismael (LASK-Trainer): "Ein bitterer Abend, eine bittere Niederlage. Vor allem wenn ich an die Art und Weise denke, wie wir aufgetreten sind, denn die war gut. In der ersten Halbzeit haben sich beide Mannschaften neutralisiert, es gab eine Torchance von (LASK-Abwehrchef Gernot; Anm.) Trauner. In der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel dann im Griff und hätten einen Elfmeter bekommen müssen. Marko Raguz hat eine blutige Nase gehabt, ein Cut bekommen - das sagt alles. Das Gegentor hat uns natürlich den Boden unter den Füßen weggerissen. Das Positive ist, es bleiben noch sieben Spiele, um unser Ziel zu erreichen."

Dietmar Kühbauer (Rapid-Trainer): "Wir wussten vor dem Spiel, was uns erwartet, dass es ein sehr kampfbetontes, sehr intensives Spiel wird mit vielen hohen Bällen. Leider haben wir in der ersten Halbzeit manche Bälle schlecht weggespielt, doch es ist auch schwer auf diesem kleinen Platz, der nass war. Wichtig war, dass wir dagegengehalten haben von der ersten bis zur letzten Minute. Was mir besonders gefallen hat, ist, dass wir bei Standards sehr gut verteidigt haben. Dieser Sieg war Goldes wert. Ich will es allerdings auch nicht überbewerten. Es kann noch so viel passieren. Wichtig ist auch, dass wir keine weiteren Verletzten haben."

(APA/Red)

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