Die Stimmen zum Spiel: Austria Wien gegen LASK mit 2:3

Die Austria verlor in der Fußball-Bundesliga gegen den LASK.
Die Austria verlor in der Fußball-Bundesliga gegen den LASK. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Am Sonntag musste sich die Wiener Austria mit 2:3 gegen den LASK geschlagen geben. Hier die Stimmen zum Spiel.
Austria unterliegt LASK mit 2:3
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Nach dem erhofften Erfolgserlebnis zum Jahresabschluss war beim LASK nicht nur Jubeln, sondern auch Rechnen angesagt. Neun aus zwölf muss demnach die Punkteausbeute in den vier ausstehenden Runden des Grunddurchgangs im Frühjahr lauten, verriet Andreas Wieland nach dem 3:2 bei der Austria mit einem Lächeln. Dies hätten die Berechnungen eines Datenanalysten ergeben. Wieland will sich dieser Aufgabe stellen. Wie es mit dem Interimscoach weitergeht, soll sich bald entscheiden.

Er selbst gab keine Prognosen ab. Gespräche habe es noch keine gegeben, so Wieland. "Mir war wichtig, dass ich mich auf die Arbeit konzentriere. Dass wir in die Spur finden international und national. Jetzt werden wir sehen." In 19 Pflichtspielen unter seiner Leitung holte der LASK im Schnitt 1,89 Punkte. Auf die Frage, ob er sich eine Fixanstellung als Cheftrainer verdient habe, winkte der vormalige Thalhammer-Assistent ab. "Das müssen andere entscheiden. Ich denke, dass ich mein Bestes gegeben habe. Auch wenn es immer Dinge gibt, die man besser hätte machen können."

2:3-Niederlage für Austria gegen LASK: Die Stimmen zum Spiel

Manfred Schmid (Austria-Trainer): "Wir haben Linz überrascht mit Teigl in der Spitze. Es war ein optimaler Verlauf. Wir hatten dann noch die eine oder andere Chance. Es wäre nicht unverdient gewesen, zur Pause in Führung zu gehen. Aber die Gegentore waren zu einfach. Den Elfer kann man geben. In der zweiten Halbzeit sind wir schlecht aus der Pause gekommen, hatten 15 Minuten wenig Zugriff. Wir waren ängstlich und nicht mutig wie normal. Nach einer Stunde war es ausgeglichener, aber es hat leider nicht gereicht. Wir haben uns keine top Ausgangsposition geschaffen, aber die Meistergruppe ist noch immer in Reichweite."

Andreas Wieland (LASK-Trainer): "Wir haben eine verrückte erste Halbzeit gesehen mit einer frühen Austria-Führung. Dann haben wir besser ins Spiel gefunden und Moral bewiesen mit dem Ausgleich und dem Führungstor. Wir haben dann jedoch den verdienten Ausgleich erhalten. In der Halbzeit haben wir die notwendige Systemumstellung vollzogen, die den Sieg geebnet hat. Wir hatten schon zu Beginn der zweiten Halbzeit viele Chancen. Ich freue mich über einen Arbeitssieg."

Zu seiner mögliche Zukunft als Cheftrainer: "Das kann ich nicht beantworten, es hat noch keine Gespräche gegeben. Mir war wichtig, dass ich mich auf die Arbeit konzentriere. Dass wir in die Spur finden international und national. Jetzt werden wir sehen."

(APA/Red)

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