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"Die Spannung steigt"

Im Hotel Martinspark in Dornbirn stand Vorarlbergs Parade-Schiedsrichter und FIFA-Assistent Egon Bereuter nach einer langen Vorbereitungsphase für die EURO 2008 Rede und Antwort.

VN: Wie ist die Vorbereitung zur zweiten Europameisterschafts-Teilnahme verlaufen?
Egon Bereuter:
Nach der Nomminierung meiner Person am 19. Dezember 2007 habe ich mich zusammen mit Martin Steiner sehr gezielt und intensiv auf das Jahrhundert-Ereignis vorbereitet. Der Schwerpunkt lag bei der Ernährung, der Arbeit mit Physiotherapeuten und auf Materialtests. Am 15. April standen die Lauftests in Zürich auf dem Programm. 40 Meter in sechs Sekunden, und das ganze fünf Mal in kürzesten Zeitabständen. Das war sehr anstrengend, immerhin bin ich schon 45 Jahre alt, doch auch diese Hürde habe ich geschafft. Ab dem 3. Juni geht es dann ins Schiri-Quartier nach Zürich/Regensdorf. Dort gibt es nochmals einen Fitnesscheck und wir bereiten uns gezielt auf die einzelnen Spiele vor.

VN: Wie definieren Sie Ihre persönlichen Ziele bei der EURO 2008?
Bereuter:
Es ist eine riesige Herausforderung für mich, zum dritten Mal bei einer Großveranstaltung teilzunehmen. Es gilt die Vorrundenspiele ordentlich zu leiten, denn dann ist sogar die Teilnahme beim Finale möglich. Die Besetzung bzw. Einteilung der Vorrundenspiele wird im Rahmen einer Pressekonferenz am 5. Juni in Basel bekanntgegeben. Fix ist, dass ich bei drei Spielen der Vorrunde sicher dabei bin. Zweimal in der Schweiz und einmal in Innsbruck. Dies war der Wunsch von Konrad Plautz, den ihm die UEFA erfüllt hat. Das wird sicher ein Highlight in meiner Karriere als Schiedsrichter. Ab dem 4. Juni bin ich startklar und topmotiviert. Zusätzlich wird das Kribbeln und die Vorfreude auf diesen Event von Tag zu Tag immer größer.

VN: Was schaut denn finanziell für einen Schiedsrichter bei der EM heraus?
Bereuter:
Ich bekomme pro Spiel, bei dem ich eingesetzt werde, 5000 Euro ausbezahlt. Im Vergleich zu den Kickern mit Sicherheit eine „kleine“ Entschädigung für viel Stress und Arbeit. Durch die Installierung eines fünften Schiedsrichters an der Seitenoutlinie ist die Möglichkeit, bei einem Spiel mehr dabei zu sein, größer geworden.

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