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Die Spanische Hofreitschule wächst

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Mehr Pferde und mehr Reiter für die Spanische Hofreitschule - Pohl: Erstmals während Auslands-Tournee auch Programm in Wien - Pläne für neue Choreografie liegen auf Eis.

Die Spanische Hofreitschule in Wien wächst: Waren zuletzt vor allem bauliche Veränderungen vorgenommen worden, wird nun bei den Protagonisten aufgestockt. In den nächsten Jahren soll der Bestand an Lipizzanern in der Stallburg von derzeit 64 auf etwa 80 bis 85 steigen. Schon jetzt wird durch die Einbindung junger Hengste eine neue Programm-Schiene möglich: Ein leichtes Training. Es wird auch während der demnächst beginnenden Auslands-Tournee der Hofreitschule in Wien zu sehen sein.

Lipizzaner auf Tour

Vom 18. Oktober bis 28. November zeigen die Lipizzaner in Frankfurt, Basel, Leeuwarden (NL) und Dortmund die hohe Schule der Reitkunst. Wie der Direktor der Hofreitschule, Werner Pohl, berichtete, wird die „Zentrale“ in Wien während eines solchen Gastspiels zum ersten Mal nicht schließen. „Das ist eine Premiere für uns, ein bedeutender Schritt“, versicherte Pohl.

Die Nachwuchs-Hoffnungen der Hofreitschule sollen dann täglich eine Stunde zu sehen sein. Das ist nur die Hälfte der Zeit der üblichen Morgenarbeit – die während Tourneezeiten momentan noch entfällt. Schon in drei bis vier Jahren könnte es laut Pohl die Morgenarbeit auch während der Abwesenheit der ersten Riege geben. Einzig Galavorführungen sind in dieser Zeit definitiv nicht vorgesehen.

Mit der Expansion ist auch ein Zuwachs beim Reit-Personal vorgesehen. Derzeit sind in der Hofreitschule neun Bereiter und fünf Anwärter beschäftigt. In Zukunft sollen es insgesamt rund 20 Leute sein.

Es gibt viel zu tun

Das Programm, das sie gemeinsam mit den Schimmeln zeigen, wird vorerst nicht groß verändert. Pläne für eine neue Choreografie liegen auf Eis: „Wir haben gemerkt, dass wir für eine tief greifende Veränderung nicht die notwendigen Kapazitäten haben.“ Vorerst stünden andere Dinge im Vordergrund: Neben einem dichten Aufführungs-Zeitplan und der angestrebten Expansion seien auch die Arbeiten in der Stallburg noch im Gange. Deren Renovierung soll Ende 2005 abgeschlossen sein, so Pohl.

Der Chef des Projekts wurde schon vor einem Jahr präsentiert: Die neue Choreografie wird Noch-Ballettdirektor der Staatsoper, Renato Zanella, erarbeiten. Ursprünglich war eine Umsetzung bis 2005 anvisiert worden. Nun soll das Projekt laut Pohl erst in fünf Jahren angegangen werden.

Jubiläumsjahr 2005

Auch als eine Art Großprojekt kann das Jahr 2005 gelten. Nicht nur Kriegsende und 50 Jahre Staatsvertrag werden feierlich begangen, auch Jubiläen der Hofreitschule selbst stehen bevor: So begann vor 425 Jahren die Lipizzanerzucht, vor 60 Jahren wurden die Lipizzaner aus ihrem Kriegs-„Exil“ in Tschechien wieder nach Österreich – und zwar nach Wels – zurückgebracht. 1955 erfolgte dann die Rückkehr von Oberösterreich nach Wien.

Das Jubiläums-Jahr wird durch zwei große Tourneen bestimmt: Die Lipizzaner sind in den USA sowie in den Bundesländern – konkret in Graz, Innsbruck und Linz – zu Gast. Sie seien bekannte und beliebte Botschafter Wiens und Österreichs, versicherte Pohl. Wobei nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische Interesse zeigen: Bei den Vorstellungen in der Bundeshauptstadt stammen laut Schätzungen immerhin rund 20 Prozent der Besucher aus Wien.

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