Die Schlacht um Paris!

Das ist Brutalität: Günther Aloys führt einen Kleinkrieg gegen Marcus von Anhalt. Es geht um Paris Hilton, die PR-technisch fremdgehen wollte. Nun hat sie die üble Nachrede.

Günther Aloys ist ein sehr geschäftstüchtiger Mann: Er hat mehrere Hotels in Ischgl und ist Chef einer Firma, die alkoholischen Sprudel in Dosen verkauft. In dieser Funktion war er neulich in Frankfurt, weil er dort einen größeren Businesscoup plant. Und was musste der gute Mann dort sehen? Seine Werbepartnerin Paris Hilton beim Fremdgehen!

In ganz Frankfurt waren Plakate affichiert, die Paris’ bevorstehenden Besuch im neueröffneten “VIP-Club” ankündigten. Der gehört ausgerechnet Marcus von Anhalt, einem Mann mit bewegter Vita: Zuerst war er Erotikunternehmer, dann ließ er sich von Frédéric von Anhalt zum Prinzen adoptieren, und nun ist er so was wie ein Discokönig.

Image-Schaden

Logisch, dass der Besuch von Partyprinzessin Paris die Krönung seines Lebenswerks hätte sein können. Wenn es denn dazu gekommen wäre. Denn Herr Aloys hatte da entschieden was dagegen. Dem selbstbewussten Tiroler gefiel es nämlich gar nicht, dass seine Dosenprimadonna für einen anderen Werbung machen wollte ? noch dazu mit so einem Herrn!

“Der Club von Marcus von Anhalt hätte dem Image unseres Unternehmens und der Marke Paris Hilton schwer geschadet ? das haben wir Paris gegenüber deutlich zum Ausdruck gebracht”, ließ Aloys flugs in einer Aussendung verkünden.

Übersetzt heißt das: Herr Aloys setzte hinter den Kulissen alle Hebel in Bewegung, um Hiltons Auftritt zu verhindern. Sogar bei ihren Eltern intervenierte er. Doch unglücklicherweise: Zu diesem Zeitpunkt saß Paris schon im Flieger nach Frankfurt.

“Vertraglichje Konsequenzen”

Als sie landete, hatte sie natürlich gleich einen aufgeregten Aloys am Rohr. “Wenn sie hingegangen wäre, hätte das vertragliche Konsequenzen gehabt”, sagt Aloys auch im Gespräch mit dem Seitenblicke Magazin klipp und klar. Soll heißen: Paris wäre wohl nicht mehr länger “Miss Rich Prosecco” gewesen.

Aber so weit kam es dann doch nicht: Offensichtlich war ihr der finanzielle One-Night-Stand im Vergleich zu den kolportierten 70.000 Euro pro Jahr dann doch nicht so wichtig. Das brave Mädchen hatte sich nämlich im Hotelzimmer verbarrikadiert ? und so den Avancen des Adoptivprinzen widerstanden. Der will sie jetzt übrigens verklagen und verbreitet, sie wäre nur deshalb nicht erschienen, weil sie sternhagelvoll war.

(Seitenblicke Magazin/Foto: AP)

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