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Die neuen Öffi-Preise im Detail

Die Tarife der Wiener Linien werden mit 1. Juni 2007 deutlich angehoben. Durchschnittlich steigen die Preise - erstmals seit 2002 - um 9,9 Prozent. Die neuen Tarife im Detail:

Der Preis für die Jahreskarte steigt (bei einmaliger Überweisung) von 409 Euro auf 449 Euro (ein Plus von 9,8 Prozent). Erfolgt die Zahlung monatlich sind künftig 458 Euro (zuvor 417 Euro) zu bezahlen, was ebenfalls einem Plus von 9,8 Prozent entspricht.

Die Monatskarte wird um zehn Prozent teurer und kostet ab dem 1. Juni 49,50 Euro anstatt 45 Euro (Plus zehn Prozent). Die reguläre Wochenkarte schlägt dann mit 14 Euro statt 12,50 Euro zu Buche (ein Plus von zwölf Prozent). Noch stärker steigt der Tarif für die Einzelfahrscheine, die im Vorverkauf künftig 1,70 Euro anstelle von 1,50 Euro kosten – ein Plus von 13,3 Prozent.

Ambivalent fällt die Erhöhung für Studierende aus. Haben sie einen Wiener Hauptwohnsitz, sind unter 26 und Familienhilfebezieher, ist das Ticket für das kommende Wintersemester ausnahmsweise einmal gratis. Danach werden allerdings für das Semesterticket 50,50 Euro anstatt 46 Euro fällig. Für Studierende ohne Wiener Hauptwohnsitz sind dann 100 Euro anstatt 91 Euro zu bezahlen.

Senioren zahlen künftig für die Jahresnetzkarte bei Einmalzahlung 224 Euro (anstelle von 204 Euro, ein Plus von 9,6 Prozent). Bei Teilzahlung sind 229 Euro (anstatt 209 Euro, ebenfalls 9,6 Prozent Plus) aufzubringen.

Am meisten trifft die Erhöhung die Käufer der so genannten Wiener Einkaufskarte (die für einen Kalendertag gültig ist, Anm.), deren Tarife von vier Euro auf 4,60 Euro steigt (Plus von 15 Prozent). Die 24-Stunden-Karte steigt von fünf Euro auf 5,70 Euro (ein Plus von 14 Prozent). Für die 72-Stunden-Netzkarte sind künftig 13,60 Euro anstatt zwölf Euro zu bezahlen (Ein Plus von 13,3 Prozent) und für die 8-Tages-Karte müssen künftig 27,20 Euro anstelle von 24 Euro aufgebracht werden (ebenfalls ein Plus von 13,3 Prozent).

Gleichbleiben werden hingegen die Kosten für Sozialhilfebezieher: Deren Monatskarte bleibt bei 15,20 Euro. Auch die Freifahrt für Schüler von der Wohnung zu Schule bzw. für Lehrlinge bleibt erhalten. Allerdings werden weiterhin in beiden Fällen 19,60 Euro Unkostenbeitrag vom Bund eingehoben. Schüler haben künftig für sechs Euro (anstatt 5,50 Euro) die Möglichkeit, ihre Streckenkarte monatlich zu einer regulären Netzkarte aufzuwerten.

Vor dem 1. Juni 2007 gekaufte Fahrscheine behalten bis zum 30. Juni ihre Gültigkeit. Danach werden sie bis zum 31. August bei allen Vorverkaufsstellen zurückgekauft.

In Zukunft sollen Tarifanpassungen auf Basis eines fixen Berechnungsschlüssels in kleineren Schritten valorisiert werden. Wenn der Berechnungsindex drei Prozent übersteigt sollen Tarife und Gebühren nachziehen.

Jahreskarte (Einmalzahlung) 449 (bisher 409) Euro: Plus 9,8 Prozent
Jahreskarte (Teilzahlung) 458 (bisher 417) Euro: Plus 9,8 Prozent
Monatskarte 49,50 (bisher 45) Euro: Plus 10 Prozent
Wochenkarte 14 (bisher 12,50) Euro: Plus 12 Prozent
Einzelfahrschein 1,70 (bisher 1,50) Euro: Plus 13,3 Prozent

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