Die nackte Wahrheit

Dass Michael Jackson schon seit Jahren große gesundheitliche Probleme hatte, konnte man praktisch an jedem Foto von ihm erahnen. Die Obduktion seines Leichnams bestätigte nun: der Körper des 50-jährigen Pop-Legende war arg zerschunden!

Wenige Wochen vor seinem Tod soll Michael Jackson gesagt haben, er müsse dringend Gewicht zulegen, um seine fünfzig Londoner Konzerte ab Mitte Juli 2009 durchziehen zu können.

177 cm – 51 Kilogramm

Womit er recht hatte, schließlich fegte er bei seinen Auftritten zwei Stunden lang wie ein Wirbelwind herum. Dass das an die Substanz geht, ist klar. Nur: die war bei ihm kaum mehr vorhanden! Die britische Tageszeitung “The Sun” berichtet, sie habe Details über Michaels Körper in Erfahrung bringen können, die, sofern sie stimmen, Grund zu der Annahme geben, dass Jackson den Konzert-Marathon aus gesundheitlichen Gründen wohl niemals bewältigen hätte können.

Bei einer Körpergröße von 177cm soll Jackson nur 51 Kilo gewogen haben. Seinen Plan, an Gewicht zuzulegen, dürfte er offenbar nicht wirklich verfolgt haben: in seinem Magen sollen sich nur Reste von Medikamenten befunden haben, keinerlei Speisereste. Angeblich aß Jacko nur eine winzige Mahlzeit am Tag. Sein Körper war an Hüften, Schenkeln und Schultern mit Einstichen übersät: offenbar stammen sie von Schmerzmittel-Injektionen, die sich der Star seit vielen Jahren mehrmals täglich verabreichen ließ.

Keine Haare, überall Narben

Zahlreiche Narben an seinem Körper deuteten außerdem darauf hin, dass sich der Sänger mindestens dreizehn Schönheitsoperationen unterzogen haben muss. Die Haare des Superstars waren nicht echt: Jackson trug eine Perücke, seine eigenen Haare waren nur wenige Millimeter lang, nicht viel mehr als eine dünne Flaumschicht. Überhaupt keine Haare hatte er über seinem linken Ohr – jene Stelle, die 1984 während eines Werbedrehs für Pepsi-Cola von Feuerwerkskörpern verbrannt worden war.

Außerdem wurde bei der Obduktion deutlich, wie verzweifelt um Michael Jacksons Leben gekämpft worden war: mehrere Rippen waren gebrochen, da man versucht hatte, sein Herz mittels Herzdruckmassage wieder zum Schlagen zu bringen. Direkt über seinem Herzen zeugten vier Einstiche außerdem davon, dass man das auch mit Adrenalininjektionen versucht hatte.

“Nur mehr Haut und Knochen”

Michaels Knie und Schienbeine waren von blauen Flecken übersät, Schnittwunden auf seinem Rücken deuteten auf einen Sturz hin. Die Proben für die Londoner Konzerte waren an seinem fragilen Körper offenbar nicht spurlos vorübergegangen. Was wohl niemanden wundern wird: sein Gesicht war ein einziges Narbengeflecht, die rechte Seite war zum Teil eingesunken.

Dr. Conrad Murray, der Michael kurz vor seinem Tod das Schmerzmittel Demerol injizierte, verriet der “Sun”: “Michaels Familie und Fans werden entsetzt sein, wenn sie von seinem erschreckenden Zustand hören. Er war nur mehr Haut und Knochen, seine Haare waren ihm ausgefallen, er hatte praktisch nur noch Medikamente zu sich genommen. Die Einstichwunden überall am Körper und sein durch Schönheitsoperationen entstelltes Gesicht zeigen, dass er schon seit Jahren mit ihm bergab ging. Seine Ärzte und seine Entourage haben zugesehen, wie er sich selbst zerstört hat. Jemand wird dafür bezahlen müssen.”

Dr. Murray hatte Michael Jackson erst seit elf Tagen vor seinem Tod betreut. Der Kardiologe war ihm vom AEG Live, dem Veranstalter seiner Londoner Konzerte, zur Seite gestellt worden. Dr. Murray soll nach Michaels Herzstillstand versucht haben, den Star mittels Herzdruckmassage wiederzubeleben. Merkwürdigerweise auf einem Bett – dass man das auf einer harten Unterlage tun sollte, lernt man bereits im Erste-Hilfe-Grundkurs … Die Jacksons wollen ihn nun angeblich verklagen.

(seitenblicke.at/Foto:AP)

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