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Die Mamba - Trailer und Kritik zum Film

Sie schätzen trockenen Humor, mögen subtile Sprachspiele und präzise Schauspielerkomödien? Dann ist die deutsch-österreichische Actionklamotte "Die Maba" nichts für Sie. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Für alle anderen kommt die aufwendig gedrehte Agentenparodie rund um Michael Niavarani und “Stromberg”-Star Christoph Maria Herbst am Freitag in die heimischen Kinos.

Die Mamba: Die Geschichte

Hossein Sarivi (Michael Niavarani) ist ein spießiger Niemand – Sounddesigner in einer Wiener Keksfabrik, bis der Tollpatsch gekündigt wird. Die Mamba (ebenfalls Niavarani) dagegen ist ein international gesuchter Topterrorist und Auftragskiller. Das Leben der beiden hätte eigentlich nichts miteinander zu tun, würden sie sich nicht gleichen wie ein Ei dem anderen. Und wie es in Verwechslungskomödien seit den 1950ern kommen muss, kreuzt sich der Lebensweg des ungleichen Doppelgängerpaares zufällig, was zu Verwicklungen und Verwechslungen führt – und Hossein auf eine wilde Verfolgungsjagd von Österreich nach Marokko, von London in die USA. Dem vermeintlichen Killer stets auf der Spur, der CIA-Mann Bronski (Christoph Maria Herbst), der den Bösewicht seit Jahren jagt. Hinzu kommen noch eine biestige Ehefrau (Proschat Madani) und eine Killerin (Melika Foroutan) als Groupie.

Die Mamba: Die Kritik

Was man dieser zahnlosen und in Summe doch weitgehend ungiftigen “Mamba” immerhin konstatieren muss, ist eine überraschend coole Optik. Die mehrheitlich in Österreich und Marokko gedrehte Agentenaction wirkt in keiner Weise billig. Die große Schwäche des Films ist allerdings ein unsägliches Drehbuch (für das ebenfalls Niavarani mitverantwortlich zeichnete) und das “Spiel” der Darsteller.

In einer Mischung aus Schülerkabarett und Stummfilmhumor fallen die Charaktere bei ihren Auftritten hin, vorhandene Vasen gehen beim Betreten eines Zimmers verlässlich zu Bruch, Akzente sind ein steter Quell der Freude und der ansonsten coole Killer spricht mit Fistelstimme, wenn er keinen Atemspray zur Hand hat. Alles in allem wirkt der Streifen von Regisseur Ali Samadi Ahadi, der mit Niavarani bereits “Salami Aleikum” realisiert hatte, mithin wie ein Simpl-Programm auf großer Leinwand – weniger ein Angriff auf das Zwerchfell, denn auf das Hirn der Zuschauer.

(APA)

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