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"Die Leute sind so gemein zu mir!"

Arme Gwyneth Paltrow! Da lässt die 38-Jährige die ganze Welt im Internet an ihrer Lebenserfahrung - und kaum jemand weiß das zu schätzen. Im Gegenteil: Paltrow wollte ihre Homepage schon schließen, weil manche Kritiker sooo "gemein" zu ihr wären ...

Goop.com heißt die Website, die Gwyneth Paltrow 2008 ins Leben, beziehungsweise ins Internet, gerufen hat. Was genau dieser Namen bedeutet bleibt den meisten Usern ebensowenig verborgen wie der Sinn der Homepage; zusammenfassend kann man wohl sagen, Paltrow gibt darauf Lebenstipps. Böse Zungen könnten nun ergänzen: “Und wer braucht das?”

Die Kritik an der Website blieb demnach auch nicht aus. Sogar renommierte Medien wie die US-Tageszeitung “New York Times” bezeichnete Paltrows Seite als “albern”; andere stießen sich an der abgehobenen Art von Gwyneth Paltrow, deren “Tipps” sich maximal an gelangweilte Superreiche richte, aber nicht an Otto Normaverbraucher. Paltrow sei alles andere als geeignet,  Menschen das Leben zu erklären.

“Wen kümmert’s?”

Doch Gwyneth ließ und lässt sich nicht beirren. In einem Interview mit dem Magazin “Harper’s Bazaar” erklärte sie nun, dass sie allerdings knapp davor war, ihre Website zu schließen: “Ich dachte immer wieder: ‘Ich höre damit auf. Die Leute sind so gemein zu mit. Ich will das nicht mehr tun.'” Doch dann änderte sie stets ihre Entscheidung: “Ich dachte ‘Wen kümmert es, was irgendein Versager da draußen von sich gibt?'”

Ah ja. Nun wissen wir, dass jeder, der an Frau Paltrow Kritik übt, nichts taugt. Und so können wir weiterhin kostenlos erfahren, welches Lokal in London wir besuchen sollen, wo wir in Texas übernachten können und wie wir ein veganisches Essen auf den Tisch zaubern. Danke, Gwyneth!

(seitenblicke.at/Foto: dapd)

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