Die irren Pläne der Maria Vassilakou

Bist du Moped! Eine satirische Wortmeldung der Gebrüder Moped. Die Wiener Volksseele brodelt, sie tobt, sie leidet, sie versteht die Welt nicht mehr. Und das aus gutem Grund.

Denn dem Herzstück unserer geliebten Heimatstadt droht der vorsätzlich inszenierte und bittere Tod: Unsere liebste Mariahilfer Straße liegt bedauernswerterweise im Sterben. Dabei war es kein altersbedingter Kollaps, der über die berühmte Shoppingmeile so plötzlich einher fallen sollte, sondern – und das ist ja der eigentliche Wahnsinn an diesem Drama – unsere eigenen Artgenossen. Menschen wie du und ich, haben dem unschuldigen Boulevard den brutalen Todesstoß versetzt. Im Konkreten: die Grünen. Also nicht die richtigen Grünen (die aus Hütteldorf), sondern die anderen, die chaotischen, die weltfremden, die gefährlichen.

“Die Einkaufsstraße wird versumpern”

Was waren das für wundervolle Zeiten, als wir auf der Mahü noch lässig die Ellenbogen aus unseren Geländewägen ragen lassen und dabei träumen durften, dass die McDonald’s Standorte dort vielleicht doch noch zu McDrive-Filialen umgebaut werden. Ausgeträumt, Schluss mit lustig. Es ist vorbei. Auf der Mariahilfer Straße werden wir wohl nie wieder einen Parkplatz finden. Wie soll man denn da bitte einkaufen fahren?

Die Einkaufsstraße wird zum Brachland versumpern, das zarte Odeur viskosen Bremsöls wird in Vergessenheit geraten. Traurig ist das. Und wer rennt da jetzt herum auf dieser neuen Begegnungs- und Wasauchimmer-Zone? Richtig: GrünwählerInnen in Freilandhaltung. Und welchen politischen Schrägparkern haben wir das zu verdanken?

Anfang März tarnte man den politischen Verkehrsaderlass kurzerhand als Anrainer-Befragung. Tags darauf kündigte die Grüne Totengräberin des urbanen Cruisens, Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, bereits an, sie hätte noch “viele schöne Projekte” im Talon. Kann man gefährlicher drohen? Wir haben unsere Netzwerke angezapft und recherchiert, was denn unserer Wienerstadt bei einer etwaigen Verlängerung des rot-grünen Wahnsinns droht:

“Zwangsverordnete Lebensqualität”

Zwangshomosexualisierung der Kernfamilie, Einführung einer verbindlichen Frauenquote in städtischen Männerklos, Väterkarenz für Guantanamo-Häftlinge, Wiesenliegen auf Krankenschein, Tempo 30 für Flugzeuge und verpflichtende Vegetarisierungskurse für Hunde scheinen bereits beschlossene Sache zu sein. Außerdem sollen sämtliche römisch-katholische Kirchen in Fahrrad-Garagen umgebaut werden. Man brauche den Raum und die Leute mögen doch künftig bitte “zu Hause beten”, so Vassilakou. Die Aktion “Bet-At-Home” könnte noch vor den kommenden Landtagswahlen über die Bühne gehen.

Na super, erst das Kraftfahrzeug, nun die Kathedrale. Lieber Gott, liebe Göttin, liebe Transgenderperson mit göttlichem Hintergrund, so es Dich gibt, bitte gib Acht auf Dich und bewahre uns vor dieser teuflischen Überdosis zwangsverordneter Lebensqualität!

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