Die Hoffnung lebt

So mancher Österreicher träumt bereits von stimmungsvollen Weihnachten. Verlässliche Prognosen, ob Österreich weiße Pracht oder eher graue Tristesse erwartet, können derzeit aber noch nicht gegeben werden, so ein Mitarbeiter der Hohen Warte.

Ein Rückblick auf die Schneehochburgen der vergangenen fünf Jahre macht allerdings deutlich, welche Landeshauptstädte zu Frau Holles Lieblings- und welche zu ihren Stiefkindern zählen.

Führende Landeshauptstädte in Sachen weiße Weihnacht waren in den vergangenen fünf Jahren Bregenz, Innsbruck und Linz. Drei Mal wurde dort das Christfest am öftesten in romantischem Weiß begangen. Nach dem Motto „wenn schon – denn schon“ bedachte Frau Holle Salzburg im Jahr 1999 und 2001 besonders großzügig, mit zehn und 25 Zentimetern Rekord-Schnee-Menge.

Prognose frühestens zehn Tage vorher

2000 blieb der romantische Traum von der weißen Weihnacht in Österreich nur ein Traum, wohingegen das Folgejahr besonders üppig ausfiel. Acht Landeshauptstädte feierten das Christfest in weißer Pracht – nur Eisenstadt blieb unberücksichtigt. Im vergangenen Jahr waren hingegen nur drei – Bregenz, Innsbruck und Linz, „angezuckert“.

Ob „white Christmas“ 2004 ein Traum bleibt oder romantische Realität wird, bleibt abzuwarten. Eine ungefähre Prognose könne der Hohen Warte zufolge jedenfalls frühestens zehn Tage vor dem Christfest gegeben werden.

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