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Die Ferien sind zu Ende!

Symbolfoto |&copy Bilderbox
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In Wien, Niederösterreich und Burgenland werden rund 470.000 Schüler erwartet, rund 34.000 davon drücken als Taferlklassler erstmals die Schulbank - SPÖ kritisiert Bildungspolitik der Regierung.

Die rund 730.000 Schüler in den westlichen und südlichen Bundesländern beenden ihre Sommerferien erst kommenden Montag (13. September). Insgesamt werden heuer knapp 1,2 Mio. Schüler erwartet, um rund ein Prozent weniger als im vergangenen Jahr.

Das neue Schuljahr bringt für die Schüler in der AHS-Oberstufe neue, „entrümpelte“ Lehrpläne, die den Lehrstoff in Kern- und Erweiterungsbereiche gliedern. Allgemein wird das Frühwarnsystem für gefährdete Schüler vom zweiten ins erste Semester vorverlegt. Erstmals werden im Schuljahr 2004/05 rund 300 Führungskräfte aus dem Schulbereich, etwa Direktoren und Schulinspektoren, wieder die Schulbank drücken müssen und sich im Rahmen der „Leadership Academy“ u.a. in Personalführung oder Konfliktmanagement weiterbilden.

Gehrer sieht stabile Verhältnisse

Aller Kritik der Opposition und einzelner Länder zum Trotz ist Bildungsministerin Gehrer zum bevorstehenden Schulbeginn überzeugt: „Wir haben stabile Verhältnisse.“ Die Schule könne einen guten Start hinlegen, die Rahmenbedingungen seien gesichert, meinte Gehrer.

Die Ministerin betont, dass für das neue Schuljahr weder bei der Stundentafel noch bei der Dienstpostenberechnung etwas geändert worden sei. Für den Schülerzuwachs an Bundesschulen und die 10.000 neuen Nachmittagsbetreuungsplätze gebe es zusätzliche Dienstposten. So würden für das Schüler-Plus an allgemein- und berufsbildenden höheren Schulen österreichweit 658 Posten zur Verfügung gestellt.

SPÖ kritisiert Bildungspolitik der Regierung

Die Kritik von Opposition und der Bundeshauptstadt Wien im Vorfeld des Schulbeginns weist Gehrer zurück: Dass SP-Bildungssprecher Erwin Niederwieser vor 4.000 arbeitslosen Lehrern gewarnt hat, obwohl darunter mehr als 2.200 Erzieher seien, entlockt der Ministerin ein „das tut man nicht, so eine Verunsicherung“.

Und auf Wien, das vom Bund 700 zusätzliche Dienstposten für den Pflichtschulbereich gefordert, aber nicht erhalten hat, „schauen wir in besonderem Maße“, sagte Gehrer. So gebe es besondere Kontingente, die u.a. für Heilstätten-Lehrer und die Betreuung von Zuwandererkinder aus Familienzusammenführungen verwendet werden sollen. Österreichweit habe es sich dabei um 1.393 Lehrerplanstellen (plus 116 gegenüber Vorjahr) gehandelt, „Wien bekommt mehr als die Hälfte davon“, so Gehrer.

Die SPÖ übte indes erneut Kritik an der Bildungspolitik der Bundesregierung. „Tausende Lehrerinnen und Lehrer stehen im kommenden Schuljahr ohne einen Job auf der Straße, Kindern wird damit die notwendige Betreuung und Förderung verwehrt und so die Zukunft des Landes aufs Spiel gesetzt“, so Bundesgeschäftsführerin Bures.

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