Die besten Meischi-Zitate

Meischi lacht.
Meischi lacht. ©APA/Ronald Zak
Rhetorisch voll auf der Höhe präsentierte sich der ansonsten an Amnesie leidende Walter Meischberger vor Gericht. Hier einige seiner besten Aussagen. 

 “Ich hab im Bereich strategische Kommunikation und Beratung schon mehrere Jahre gearbeitet, dann kam es zum Regierungswechsel (2000 wurde die ÖVP-FPÖ-Regierung angelobt, Anm.), ich hab mich dann auf diese Dinge spezialisiert und fokussiert”. – Meischberger zu seiner beruflichen Tätigkeit als Berater nach seiner politischen Tätigkeit bei der FPÖ.

“2001 wurden die verschiedenen Privatisierungsprojekte der Republik immer klarer und offener, ich hab mich auf Immobilienprivatisierungen spezialisiert”. – Meischberger wurde vom FPÖ-Generalsekretär zum Immobilien- und Privatisierungsexperten.

“Wir arbeiten zwei Jahre an der Geschichte, und wie das dann medial dargestellt ist, ist das ein absoluter Humbug, Superblödsinn”. – Meischberger ist mit der Kommunikation über ihn unzufrieden.

“Letztlich ist die Leistung gegenüber dem Partner, den man da hat, leicht zusammengefasst auf einem Blatt Papier. Das sind nicht seitenlange tonnenweise Konzepte, aber diesen strategischen Sukkus richtig zu geben, da muss man vorarbeiten, all diese Vorarbeit ist die Leistung”. – Meischberger weiß, was seine Leistung für die Millionenprovision war.

Meischberger fühlt sich gebrandmarkt

“Ich als ehemaliger freiheitlicher Politiker hatte einen politisch gebrandeten Namen. …… deswegen hat man immer die politisch neutrale Person von Hochegger vorgestellt… das hat für beide funktioniert”. – Meischberger über die Zusammenarbeit mit Peter Hochegger.

Richterin Nicole Baczsak: “Also Sie waren das Brain, Hochegger machte die Kommunikation?” Meischberger: “In dem speziellen Fall war das so.”

Richterin: “Erklären Sie mir das mit der Finanzierungsgarantie!” – Meischberger: “Wie’s genau funktioniert, kann ich Ihnen auch nicht sagen”.

“Das ist halt die Aufgabe des strategischen Kommunikationsberaters, mit offenen Ohren durch die Welt zu gehen” …. “Vor allem weiß man, wie das System Österreich funktioniert” – Meischberger erläutert seine beruflichen Fähigkeiten.

Richterin: “Das ist ja alles öffentlich zugänglich, ich versuch immer, Ihre Arbeit zu konkretisieren”.
Meischberger: “Sie brauchen eine gewisse Grundlage, Lebenserfahrung, ich war ja im Parlament (als FPÖ-Abgeordneter, Anm.), machte strategische Kommunikation und hatte ein Netzwerk – das kann ja jeder machen, auch Sie, machen’s das!” – “Es geht dabei um feinstoffliche Informationen, Dinge aufzulesen die normalen Menschen nicht zugänglich sind. ….. Den Begriff habe ich in der Zeitung gelesen”.

“Ich war mit ihm sehr gut und eng befreundet” – Meischberger zu seinem Verhältnis zu Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser. “Es konnte kein Berufsverbot für mich geben, nur weil mein Freund jetzt Finanzminister ist.”

“Ich habe auch Grasser selbst beraten zu seiner strategischen Position, ich brauchte seine Expertise nicht …. ich wusste in gewissen Phasen mehr als er” – Meischberger leidet nicht an mangelndem Selbstbewusstsein.

“Wichtig war für mich damals, der Deal muss halten, er musste den politischen Erfolg haben” – Richterin: “Wer musste Erfolg haben?” Meischberger nach kurzer Pause: “Der Deal”.

Meischberger versteht die Welt nicht mehr

“Diese Information (zum Anbotslimit der unterlegenen CA Immo von 960 Mio. Euro) habe ich gehabt, die haben viele Menschen gehabt. Das wird alles heute so hochstilisiert”. – Meischberger versteht die gegen ihn ermittelnde Justiz nicht.

“Auf irgendeiner Almhütten hat eine Kellnerin g’sagt, dass der Grasser ein Mineralwasser net zahlt hat, ist das auch hier relevant?” – Meischberger will Fragen zu vermuteten Geldflüssen an Grasser nicht beantworten.

“Ich weiß, dass das alles eine katastrophale Optik hat ….. aber wenn Sie sich näher mit den Dingen befassen, gibt es für alles eine Erklärung.”

Na dann, Herr Meischberger… wir sind gespannt, die zu hören! 

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