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Die "Beeren" sind los

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Erdbeerbauern können heuer auf eine sehr ertragreiche Saison zurückblicken: Ein sattes zehnprozentiges Plus wird bei den süßen Früchten heuer verbucht.

Der heurige Sommer hat eine reiche Ernte bei Beerenobst und Kirschen gebracht. Auch die ersten Vorschätzungen für Winterkernobst lassen hohe Erträge erwarten, obwohl durch die anhaltend feuchtkalte Witterung ein erhöhter Schädlingsdruck (Blattläuse, Apfelwickler, Birnblattsauger) sowie vermehrt Pilzerkrankungen (Schorf, Mehltau) hervorgerufen werden, meinen die Obstreferenten der Statistik Austria.

Zehn Prozent mehr Erdbeeren

Bei den Beerenobstarten verzeichneten vor allem Ananas-Erdbeeren eine Steigerung um 10 Prozent auf 17.600 Tonnen. Damit wird an die starken Erdbeerjahre vor 2002 beinahe wieder angeschlossen. 88 Prozent der Erdbeeren-Ernte wurde in Erwerbsanlagen produziert, wobei Niederösterreich mit rund 400 Hektar den größten Flächenanteil aufweist.

Sieben Prozent mehr Ribiseln

Auch den Ribiseln behagten laut Obstreferenten die nassen Witterungsverhältnisse. Bei roten und weißen Ribiseln wurde eine Ernte von 12.800 Tonnen eingebracht, was einer Steigerung von 7 Prozent entspricht. Auch schwarze Ribisel konnten mit 6.700 Tonnen das Vorjahresergebnis um 5 Prozent übertreffen.

Weniger Himbeeren

Ein rückläufiges Ernteergebnis wiesen hingegen Himbeeren aus, deren Produktion um 4 Prozent auf 1.100 Tonnen zurückging. Ein Grund dafür dürfte in der geringeren Blüten- und Ausläuferbildung – bedingt durch die Hitze des Vorjahres – speziell in Niederösterreich liegen.

Weniger Kirschen und Weichseln

Bei Steinobst war die Erntemenge bei Kirschen rückläufig. Mit 27.300 Tonnen wurde ein Rückgang von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbucht, gegenüber den Ernten der letzten 10 Jahre wurde hingegen ein Plus von 3 Prozent verzeichnet. Auch Weichseln verzeichneten mit einer Produktion von 5.000 Tonnen einen Rückgang von 3 Prozent.

Auch mehr Apferln

Bei Winterkernobst dürften Winteräpfel ersten Schätzungen zufolge mit 315.500 Tonnen (plus 1 Prozent) wieder eine leicht überdurchschnittliche Ernte erzielen. Die Ertragserwartungen bei Winterbirnen liegen hingegen um 15 Prozent unter den Rekordwerten des Vorjahres, jedoch im Bereich der Ernte eines „Normaljahres“ von 33.700 Tonnen.

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