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Die "Akte Grasser" jetzt im Internet

Die "Akte Grasser" ist jetzt im Internet abrufbar.
Die "Akte Grasser" ist jetzt im Internet abrufbar. ©AP
Karl-Heinz Grasser: Der ehemalige Sunnyboy der österreichischen Innenpolitik hat momentan nicht viel zu lachen. Jetzt droht auch noch Ungemach aus dem Internet: Denn "profil" bietet die "Akte Grasser" zum Download an.
Spuren zu Grassers "Schwiegermuttergeld" über Porr
Ermittler rätseln über Grasser-Geldflüsse

43 Seiten geballter Zunder: In diesen Seiten Papier listet die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) bereits im Oktober des Vorjahres auf, warum das Buwog-Ermittlungsverfahren gegen Grasser und andere fortgesetzt werden sollte. Weiters betonen die Korruptionsbekämpfer, sie bräuchten noch zusätzliche Zeit zu ermitteln.

Dabei haben sich die Beamten vor allem die Ungereimtheiten rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen (Buwog) und den Umzug der Finanzlandesdirektion Oberösterreich in den Linzer Terminal Tower im Jahre 2006 im Visier.

Jedenfalls wollen die Ermittler der WKStA die im Dossier zitierten Aussagen noch nicht als Verurteilung Grassers sehen. Schließlich sei ein Verfahren in der Sache noch ausständig – und die Vorwegnahme eines Urteils würde rechtsstaatlichen Kriterien kaum genügen.

Auch zeigt man grundsätzlich wenig Begeisterung für die Veröffentlichung: Denn diese würden die Erhebungen der Strafverfolgungbehörden nicht gerade beflügeln. Jetzt soll geprüft werden, wie die sensiblen Daten an die Öffentlichkeit gelangen konnten.

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