Die Ämterrochade zwischen Putin und Medwedew - Chronologie

Zweigespann: Putin und Medwedew üben sich in der Ämterrochade.
Zweigespann: Putin und Medwedew üben sich in der Ämterrochade. ©AP
Wladimir Putin und sein Vertrauter Dmitri Medwedew haben sich in den vergangenen vier Jahren mit Ämtertausch an der Spitze Russlands die Macht geteilt.

16.August 1999: Das Parlament (Staatsduma) bestätigt den bisherigen Sekretär des Sicherheitsrates und Ex-Chef des Inlandsgeheimdienstes FSB, Wladimir Putin, im Amt des russischen Ministerpräsidenten.

26. März 2000: Putin wird mit 52,9 Prozent zum Präsidenten Russlands gewählt. Er löst Boris Jelzin ab, der am Silvestertag 1999 vorzeitig zurückgetreten war. Putin wurde als Ministerpräsident zunächst kommissarischer Staatschef.

14. März 2004: Präsident Putin wird mit 71,2 Prozent für vier Jahre im Amt bestätigt.

10. Dezember 2007: Putin stellt mit seiner Unterstützung für Vizeregierungschef Dmitri Medwedew die Weichen für die Präsidentenwahl im folgenden Jahr. Der Putin-Vertraute und Manager des staatlichen Gasmonopolisten Gazprom bietet wiederum Putin für den Fall seiner Wahl den Posten des Regierungschefs an.

2. März 2008: Medwedew wird mit 70,3 Prozent zum Präsidenten gewählt. Einen Tag nach seiner Vereidigung wird Putin Regierungschef.

21. November 2008: Die Staatsduma stimmt abschließend der Amtszeitverlängerung des Präsidenten von vier auf sechs Jahre zu. Der höchste Mann im Staat muss aber wie bisher nach maximal zwei Amtszeiten in Folge abtreten und darf erst nach einer Unterbrechung wieder kandidieren.

4. März 2012: Bei der von Fälschungsvorwürfen und massiven Protesten überschatteten Präsidentenwahl setzt sich der Favorit Putin mit 63,6 Prozent durch. Nach vierjähriger Zwangsunterbrechung wird er der Nachfolger seines Nachfolgers im höchsten Staatsamt.

24. April 2012: Vor seiner Amtseinführung als Präsident am 7. Mai erklärt Putin seinen Rücktritt als Chef der Kremlpartei Geeintes Russland. Er schlägt den scheidenden Kremlchef Medwedew als neuen Vorsitzenden der Regierungspartei vor.

(APA)

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