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Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa - Trailer und Kritik zum Film

Giraffen stürmen derzeit die heimischen Kinos. Seit der Vorwoche rauscht der ängstliche Melman mit seinen tierischen Freunden aus der "Madagascar"-Reihe über die Leinwand, ab Freitag (12. Oktober) ist nun das Giraffenkind Zarafa an der Reihe. Beide sind Stars von Animationsfilmen, beide sind niedlich - doch damit hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Alle Spielzeiten auf einen Blick

“Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa” sind kein vor Effekten sprühender Parforceritt wie der 3D-Film “Madagascar 3”, sondern erzählen eine eher ruhige Geschichte zwischen Drama, Humor und Abenteuer – und vor allem mit schönen Bildern.

Zarafa kann anders als ihr “Madagascar”-Pendant nicht sprechen, sie ist keine klassisch handelnde Person. Die Giraffe dient eher als Fluchtpunkt der Geschichte, als Antrieb für den afrikanischen Jungen Maki. Auf der Flucht vor einem Sklavenhändler hat Maki nämlich der sterbenden Mutter von Zarafa versprochen, sich um die kleine Giraffe zu kümmern. Keine leichte Aufgabe, denn der Pascha von Ägypten will just jenes Tier dem französischen König schenken.

Also geht es für Maki und Zarafa – zusammen mit dem Beduinen Hassan, dem Abenteurer Malaterre sowie zwei heiligen Kühen aus Tibet – im Ballon von Alexandria nach Paris; eine aberwitzige, eine gefährliche Reise ohne Happy End, wie es scheint. Denn Zarafa wird eingesperrt im Zoo zur Hauptstadtattraktion, Maki und seine Freundin Soula müssen als Haussklaven arbeiten und Hassan verfällt dem Suff. Die Heimat Afrika scheint in unerreichbare Ferne gerückt.

Die französisch-belgische Produktion verzichtet auf Animationsschnickschnack und 3D-Effekte und verlässt sich voll auf die Bildermacht klassischer Zeichenkunst. So erstrahlt Afrika in bezaubernden Farben, die sich über einen weiten Horizont erstrecken; die verschneiten Alpen türmen sich bedrohlich auf; der Pariser Zoo wirkt trist, der Hofadel karikaturesk.

Denn der Film nimmt auch die echte Giraffomanie des Jahres 1827 aufs Korn. Damals war Zarafa als erste Giraffe überhaupt nach Frankreich gekommen und hatte den König, seinen Hofstaat und die ganze Stadt begeistert. Auf dieser wahren Begebenheit beruht das Animationsabenteuer, das mit seiner realistischen Darstellung der Figuren und Landschaftskonturen an Comics für Erwachsene erinnert, und diese mit seinen ernsteren Tönen und schönen Bildern auch ansprechen dürfte – immerhin mehr als 1,5 Millionen Kinobesucher hatte der Film in Frankreich bereits.

Für Kinder ab höherem Volksschulalter sind vor allem die diversen Abenteuer, einige verrückte Figuren wie der bekiffte Wüstenhändler Mahmoud oder auch die Rahmenerzählung gemacht: Ein alter Mann erzählt darin afrikanischen Kindern von heute die fast 200 Jahre alte Geschichte von Maki und Zarafa – und vermittelt so europäischen Kindern auch ein wenig von der Erfahrungswelt ihrer afrikanischen Altersgenossen.

(APA)

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