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Diagonale 2011: Eine Glühbirne als Trophäe für Senta Berger

Es war eine schwarze Glühbirne, die Senta Berger Dienstagabend bei der Eröffnung des Grazer Filmfestivals Diagonale überreicht bekam: Die Trophäe für den Großen Schauspielpreis, der heuer zum vierten Mal verliehen wurde. Senta Berger meinte in ihren Dankesworten: "Mit dieser schönen Ehrung schließt sich für mich ein Kreis."
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Gabriele Flossmann, die auch der Jury angehörte, betonte, dass der Preis “nicht nur für das bisherige Lebenswerk, sondern auch für das künftige” verliehen werde. Sie würdigte Senta Berger als eine Darstellerin, die Filme “optisch wie schauspielerisch” bereichert habe.

Senta Berger wurde ausgezeichnet

Was für ein aufregender Moment”, meinte die prämierte Künstlerin, als sie die von Peter Kogler gestaltete, pokalähnliche Auszeichnung in Form einer stilisierten Glühbirne entgegennahm. “Der alte Kinderwunsch, in der Heimat und von der Heimat anerkannt zu werden, verflüchtigt sich ja nicht”, so Senta Berger. Die gebürtige Wienerin betonte, sie hätte gern “in diesem Land mehr und wichtigere Rollen angenommen, als sich angeboten haben”.

Die Preisträgerin würdigte auch die “neue Generation” von Filmschaffenden, die, anders früher, “Filme machen, in denen es um uns geht, um uns heute“. Für sie sei immer festgestanden, dass sie Schauspielerin werden möchte, so Berger. Nach einem kleinen Rückblick auf ihre Kindheit und Jugend in Wien schloss sie mit den Worten: “Ich bin gerührt und ich danke Ihnen.”

Mehr Infos unter: http://www.diagonale.at

(APA/Redaktion)
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