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Deutschland: Gedenken an Widerstand 1944

Zum Gedenken an den Widerstand deutscher Wehrmachtsoffiziere und das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 haben sich Nachkommen der Attentäter am Anschlagsort im Norden von Polen versammelt.

Obwohl das Attentat den Lauf der Geschichte nicht geändert habe, habe es doch dazu beigetragen, Deutschlands Ehre wiederherzustellen, sagte Bertold von Stauffenberg, einer der drei Söhne von Claus Graf Schenk von Stauffenberg, bei der Gedenkfeier am Donnerstag. Insgesamt fanden sich etwa fünfzig Menschen zu einem ökumenischen Gottesdienst am ehemaligen Führerhauptquartier „Wolfschanze“ in der Nähe des heutigen Ketrzyn (früher Rastenburg) im Nordosten Polens ein.

Gemeinsam mit seiner Frau Mechtild und Herzeleide Stökl, einer Tochter des Widerstandskämpfers Fabian von Schlabrendorf, weihte der 70-jährige Bertold von Stauffenberg eine Gedenktafel für den Widerstand ein. Beide legten rote Rosen an der Tafel nieder. Zuvor hatten die Gäste die Gedenkstätte an der Wolfschanze besichtigt.

Am 20. Juli 1944 hatte eine Gruppe von Wehrmachtsoffizieren um Stauffenberg versucht, Adolf Hitler durch eine Bombe zu töten. Während einer Lagebesprechung in der Wolfschanze deponierte Stauffenberg einen in einer Aktentasche versteckten Sprengsatz unter dem Tisch. Das Attentat schlug fehl; Hitler überlebte den Anschlag leicht verletzt. Stauffenberg und drei seiner Mitstreiter wurden noch am selben Tag hingerichtet.

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