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Deutschland: Friedenspreis an Pamuk

Der türkische Schriftsteller Orhan Pamuk wird am Sonntag in der Paulskirche in Frankfurt am Main mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt. Die Buchmesse endet am Sonntag.

Die Verleihung der mit 25.000 Euro dotierten, seit 1950 vergebenen Auszeichnung ist traditioneller Höhepunkt der Frankfurter Buchmesse, die am Sonntag endet.

Dem 53-jährigen Autor („Die weiße Festung“), der vor allem durch historische Romane bekannt wurde, steht in seiner Heimat ein Strafprozess bevor. Die Anklage wirft ihm “öffentliche Herabsetzung des Türkentums“ vor.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels begründete die Auszeichnung Pamuks damit, dass er die große osmanische Vergangenheit „unerschrocken“ mit der „brennenden Gegenwart“ verbinde. Zudem trete er für Menschen- und Minderheitenrechte ein und beziehe immer wieder Stellung zu den brisanten politischen Problemen seines Landes. Zu früheren Empfängern des Preises gehörten Astrid Lindgren, Siegfried Lenz und Vaclav Havel.

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