Deutscher Gymnasiast starb bei Würgespiel

Ein 14-jähriger Gymnasiast aus dem Havelland ist laut einem Bericht der "Märkischen Allgemeinen" (Mittwoch) bei einem sogenannten Würgespiel ums Leben gekommen. Seine Mutter habe den Buben am vergangenen Freitag leblos gefunden, schreibt die Zeitung. Er habe sich hingekniet, mit einem Strick kurzzeitig stranguliert und dabei offenbar das Bewusstsein verloren.

“Der Computer lief noch, die Anleitung für das Spielchen soll dort noch abrufbar gewesen sein, mit dem sich nach Aussagen französischer Experten in jüngster Zeit vor allem Jungen einen Rausch verschaffen wollen”, schreibt die Zeitung. Der 14-Jährige sei jetzt beigesetzt worden. Die Polizei im Havelland bestätigte am Dienstag den Vorfall.

Ziel der Würge- oder Schalspiele ist es laut MAZ, so lange die Luft anzuhalten oder die Halsschlagader abzudrücken, bis das Bewusstsein schwindet. Das Gehirn erhält zu wenig Sauerstoff, was Jugendliche in einen rauschhaften Zustand versetzt. In den USA und Frankreich soll es schon zahlreiche Todesfälle gegeben haben.

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