Deutscher Bundespräsident - Mehrere CDU-Kandidaten für CSU akzeptabel

Die CSU würde als Kandidaten für die deutsche Bundespräsidentschaft nicht nur die Favoritin, Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, akzeptieren, sondern auch Bundestagspräsident Norbert Lammert oder Finanzminister Wolfgang Schäuble. Auch gegen diese beiden möglichen Anwärter von der CDU meldete das CSU-Präsidium bei einer Telefonkonferenz am Mittwoch keine Vorbehalte an, wie die Deutsche Presse-Nachrichtenagentur (dpa) aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) wurde dagegen nicht genannt.

CSU-Chef Horst Seehofer Seehofer habe das “klare Verhandlungsmandat” erhalten, die Frage mit den anderen beiden Parteichefs der Koalition, Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel und Außenminister und FDP-Chef Guido Westerwelle, zu klären. “Wir haben festgelegt, dass es keinen eigenen CSU-Kandidaten geben wird”, sagte ein Teilnehmer. Seehofer wollte anschließend zu weiteren Gesprächen nach Berlin fliegen.

Mit 51 Jahren wäre Ursula von der Leyen das jüngste Staatsoberhaupt in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die am 8. Oktober 1958 geborene CDU-Politikerin würde als erste Frau nach neun Männern in das Präsidialamt einziehen. Der bisher jüngste Bundespräsident war der FDP-Politiker Walter Scheel, der im Alter von 54 Jahren seinen Amtseid leistete. Das Alter der übrigen Bundespräsidenten lag bei Amtsantritt zwischen 60 und 69 Jahren.

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