Deutscher Außenminister für "neue transatlantische Agenda"

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat mit Blick auf den bevorstehenden Führungswechsel in den USA für eine "neue transatlantische Agenda" plädiert.

Deutschland und die Vereinigten Staaten müssten sich stärker gemeinsam um Zukunftsthemen kümmern, sagte er in einem Interview für die Donnerstags-Ausgaben der “Kölnischen Rundschau” und “Stuttgarter Nachrichten”.

Dazu gehörten Klimaschutz, Sicherheit der Energieversorgung, Abrüstung sowie verlässliche Regeln im Welthandel und auf den Finanzmärkten. Jeder künftige US-Präsident werde einen “sehr engen Schulterschluss mit Europa suchen. Darin liegt ganz sicher eine Chance”, zeigte sich Steinmeier überzeugt.

Im Hinblick auf die Einweihung der neuen US-Botschaft an diesem Freitag in Berlin sagte Steinmeier: “Es ist gut, wenn sich wichtige Partner im Zentrum der Hauptstadt präsentieren”. Dies trage auch zum unverwechselbaren Flair der Berliner Mitte bei.

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