Derbe Worte in Runde 5

Und wieder hat "Helden von Morgen" eine Kandidatin weniger. Diesmal entschied das Publikum gegen Silvija Bogojevic, die nach der Show meinte, sie sei einfach vom ORF völlig falsch dargestellt worden. Und das war bei weitem nicht die einzige Kritik an den Verantwortlichen an diesem Abend ...

“Es ist einfach ein Arschgefühl, die wenigsten Stimmen zu kriegen.” Nein, diese Worte stammen nicht von der ausgeschiedenen “Heldin” Silvija, sondern von deren Kollegin Sara Nardelli, die einmal mehr als eine der letzten beiden Kandidaten einer Show bis zuletzt um ihren Aufstieg zittern musste. “Wenn du unten stehst und die wenigsten Stimmen bekommst, ist es scheiße. Egal, wer dich im Endeffekt weiterholt, du fühlst dich nicht besser”, so die 20-Jährige, die damit die neue Regel ansprach, dass ab sofort bei der Castingshow einzig und allein das Publikum über das Weiterkommen entscheidet.

Gebracht hat diese Umstellung auch Silvija Bogojevic nichts, denn nach ihrer Performance des Avril-Lavigne-Hits “Sk8ter Boi” erwischte es die 17-Jährige. Zu Unrecht, wie sie selbst fand, denn Silvija war mit ihrer Leistung zufrieden und gibt den Zuspielungen vor ihren Auftritten die Schuld am Ausscheiden: “Ich kam nicht gut an. Dass ich kein Deutsch mag und ein Emo bin, obwohl ich keiner bin”, erklärte die Wienerin gegenüber orf.at.

“G’schissener Kommentar”

Generell war es nicht die Sendung der Kritikfähigkeit; Corneila beispielsweise meinte völlig entnervt auf die Kritik von Philip Ginthör auf ihre Interpretation des Songs “Crazy in Love” von Beyoncé: “Dann moch’s besser – ganz einfach”. Und sie setzte noch einenn drauf, als sie erklärte, sie wolle sich nach den Anstrengungen der letzten Woche einfach nicht so einen “g’schissenen Kommentar” anhören. Allerdinsg meinte auch Neo-Juror Sido, dass Cornelias Auftritt nicht gut war – schob es aber auf die Song-Auswahl  und das Outfit der Jung-Sängerin. Mario Soldo hingegen gefiel die Performance der Steirerin, er bat sie jedoch nur “endlich reden zu lernen”. Ihr Deutsch sei “nicht genügend” und ihr steirischer Dialekt “nicht zu derpacken”.

(seitenblicke.at/Foto: ORF)

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