Der weltbeste Pizzabäcker wurde gekürt - beim Pizza World Cup

Die Konkurrenz um den Titel Pizzaweltmeister und beste Pizza 2009 hat der 38-jährige Giuseppe Cravero aus Vetralla in der Provinz Viterbo (Tuscia), nahe Rom, gewonnen. Er ist Besitzer der Pizzeria Il Babba in Vetralla.

In San Sebastian al Vesuvio, nahe Neapel, kamen vom 30.11. – 3.12. über 480 Pizzabäcker aus der ganzen Welt zusammen, um unter sich den Titel des weltbesten Pizzaiolo auszumachen. Veranstaltet wurde der Wettbewerb – World Cup Coppa del Mondo di Pizza – von der europäischen Vereinigung der traditionellen Pizzabäcker und typisch italienischen Restaurants U.E.P.T&R (Unione Europea Pizzaioli Tradizionali & Ristoratori) deren Vorsitz Agostino Marinaro aus der Region Kampanien inne hat.

Gegen die harte Konkurrenz musste sich der gebürtige Neapolitaner in mehreren Disziplinen durchsetzen. So wurde er Erster in der Kategorie “Pizza Classica”, Zweiter mit seiner “Margherita doc” und “Pizza dolce dessert” und Vierter jeweils mit der “Pizza in pala”, “Pizza fritta” und “Calzone doc”.

Besonderen Erfolg erzielte er mit seiner Pizzakreation “Pizza Tuscia”, die nur leckere und originäre Zutaten aus der heimischen Produktion der Tuscia enthält (Pilze aus Tarquinia, Salami aus Viterbo, Roter Knoblauch aus Proceno, Pecorino aus Fossa, Olivenöl extravergine aus Vetralla, Wildfenchel aus Monte Romano und Mozzarella aus Cioffi).

Mit der Gesamtpunktzahl von 1502 Punkten wurde er schließlich Gesamtsieger und darf sich jetzt mit seinen Pizzakreationen Pizzaweltmeister 2009/10 nennen. Giuseppe Cravero freut sich nicht nur über seinen persönlichen Erfolg, sondern auch über den Sieg der typischen Pizzaherstellung mit besten Zutaten, die heutzutage immer mehr Verschwinden begriffen ist. In seiner Pizzeria “Il Babba” im kleinen Vetralla legt er besonderen Wert auf den Erhalt der ursprünglichen regionalen Küche.

In der Tuscia, der Name bezieht sich auf den Landstrich, in dem die Regionen Toskana, Umbrien und Latium am Bolsena See aneinander grenzen, wird insgesamt auf den Erhalt der kulinarischen Tradition geachtet. Selbstverständlich hat die biologische landwirtschaftliche Produktion hier einen hohen Stellenwert.

Touristisch gesehen noch immer ein wenig bekannter Geheimtipp, kann es jetzt diese schöne Gegend sogar kulinarisch weltmeisterlich mit den Angeboten des nahen Roms und der Touristenhochburg Toskana aufnehmen.

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