Der Vorteil von Steinplatten in der Küche

Deshalb liegen Steinplatten in der Küche derzeit im Trend.
Deshalb liegen Steinplatten in der Küche derzeit im Trend. ©pixelio.de/Daniel Kocherscheidt (Symbolbild)
Egal ob Boden, Stiege oder im Bad – Naturstein wird heutzutage auch im Innenbereich des Hauses sehr geschätzt. Marmor, Granit und Co. stehen für hohe Lebensdauer, geringen Pflegeaufwand und gesundes Wohnen.

Der neue Trend: Küchenarbeitsplatten aus Granit

Schneidbretter gehören mit Küchenarbeitsplatten aus Stein der Vergangenheit an. Auf Natursteinplatten kann man ohne Bedenken Gemüse Schneiden, Teig kneten oder heiße Töpfe abstellen – unansehnliche Schnittspuren oder Ärger mit verschütteten Flüssigkeiten sind passé. Dadurch wird Kochen schnell von Arbeit zu Spaß. Und die Küche wird vom bloßen funktionalen Arbeitsort zu einem stylischen Raum, in dem man sich gerne aufhält. Natursteine eignen sich perfekt als Designplatten und lassen sich optimal mit Holzarten oder Lackfarben für den Küchenblock abstimmen. Die Auswahl an Steinen ist groß: Jeder Stein hat seinen eigenen Charme und jede Platte ist durch ihre Maserung einzigartig. Das Erscheinungsbild wird vor allem durch die Verarbeitung und die Stärke entschieden. Besonders beliebt sind aktuell Granit-Arbeitsplatten, die es in verschiedensten Formen, Farben und Maserungen gibt. Die Oberfläche kann poliert, satiniert oder geledert behandelt werden. Auch bei der Stärke kann man variieren: Sie kann von einem Hauch von zwei Zentimetern bis hin zu einem massiven Block reichen.

Naturstein ist aber nicht nur für die Arbeitsplatten, sondern auch für das Kochfeld vielfältig einsetzbar. Egal, ob man sich für Glaskeramikkochfelder, Induktionskochfelder oder Gas-Kochmulden entscheidet, der Stein kann exakt angepasst werden. Im Spül- und Kochbereich hat vor allem die Rückwand eine wichtige Funktion – auch für diesen Bereich ist Stein das ideale Material.

Den richtigen Stein für sich selbst zu finden, ist nicht immer einfach, denn die Auswahl ist groß. Es hilft, die verschiedenen Steine zu berühren, denn die zahlreichen Oberflächenbearbeitungen lassen deutliche Unterschiede erkennen. Außerdem hat man die Wahl zwischen vielseitigen Kantenbearbeitungen und Profilierungen und kann entscheiden, ob die Kante mit einer Rundung oder einem Facettenschliff versehen werden soll. Natursteine werden in unterschiedlichen Sortierungen angeboten. Dabei ist ein renommierter Steinbruch nicht allein ausschlaggebend für die Qualität. Viel mehr hängen Härte und Dichte von der Tiefe des Abbaus ab. Natursteine aus weicheren Schichten sind billiger, aber auch poröser. Außerdem verliert der weiche Stein auch schneller an Glanz. In jedem Fall zahlt sich eine umfassende Beratung, am besten vom Steinmetzmeister, aus!

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