Der Twin City Liner fährt seit Freitag wieder zwischen Wien und Bratislava

Seit Freitag fährt der Twin City Liner wieder zwischen Wien und Bratislava.
Seit Freitag fährt der Twin City Liner wieder zwischen Wien und Bratislava. ©Hans Punz/dapd
Am Freitag startete der Twin City Liner in die siebte Saison. Bei eher durchwachsenem Wetter gingen am Schwedenplatz gegen Mittag um die 100 Senioren an Bord, um begleitet von einer Dixieland-Band die erste Fahrt des Jahres im Schnellkatamaran nach Bratislava anzutreten.
Der 700.000ste Passagier
Eröffnung der neuen Schiffstation

In Wien gibt es inzwischen ein weiteres untrügliches Anzeichen für den Beginn der wärmeren Jahreszeit: den Saisonstart des Twin City Liners. Am heutigen Freitag war es – wenn auch bei frischen Temperaturen – wieder so weit.

Fünfmal täglich zwischen Wien und Bratislava unterwegs

Zur Flotte des Twin City Liners gehören zwei Schiffe. Sie pendeln bis zu fünfmal täglich zwischen den beiden Städten – ein Angebot, das bisher rund 737.000 Passagiere genutzt haben. Die Auslastung im Vorjahr betrug 75 Prozent, wie es am Freitag in einer Aussendung hieß. Um neue Kunden an Land bwz. an Bord zu ziehen, gibt es nun spezielle Aktionstage mit günstigen Tickets für Senioren, Kinder und Jugendliche und Familien. Zusätzlich gibt es für Buchungen bis Samstag, den 31. März 2012 10 Prozent Frühbucherbonus.

 “Ich freue mich, dass der Twin City Liner so viele Fans hat, nicht nur weil dieses Projekt ein wirtschaftlicher Erfolg ist, sondern auch weil der Twin City Liner eines der besten Beispiele für das Zusammenwachsen der beiden Städte Wien und Bratislava ist”, so Vizebürgermeisterin Renate Brauner vor der Abfahrt am Freitag.

Flotte der Twin City Liner wurde wieder seetauglich gemacht

In den vergangenen Wochen wurden die beiden Schiffe am Kai des Schifffahrtszentrums bei der Reichsbrücke für die neue Saison see-, bzw. flusstauglich gemacht, also durchgecheckt, generalgereinigt und für den Saisonstart vorbereitet. Denn wie jedes Flugzeug oder jedes Auto brauchen auch die beiden Donau-Boliden ihr regelmäßiges Service. Zum Beispiel für die mächtigen 1.000-PS-Dieselmotoren. Sie sind das Herzstück der Twinnies gemeinsam mit den zwei Waterjets, die bei Fullspeed rund tausend Liter Wasser pro Sekunde herausblasen und so die beiden 34 Meter langen und acht Meter breiten Schiffe auf bis zu 70 km/h beschleunigen.

Bis zu zwölf Personen von der Elektrikerin bis zum Maschinenbauer haben in den letzten Wochen gleichzeitig an den Schiffen gearbeitet. Und natürlich wurden die beiden Schiffe auch auf Hochglanz gebracht.
(APA/ Red.)

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