Der Spion wohnt nebenan: Österreicher spionieren dem Nachbarn im Internet nach

Jeder 6. Österreicher spioniert den Nachbarn im Internet nach.
Jeder 6. Österreicher spioniert den Nachbarn im Internet nach. ©pixabay,com (Themenbild)
Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass 15 Prozent der Österreicher schon einmal Informationen über die eigenen Nachbarn im Internet gesucht hat. Vor allem Männer und Familien mit Kindern spionieren gerne einmal nach.

Eine aktuelle Studie von immowelt.at zeigt auf, dass 15 Prozent der Österreicher schon einmal im Internet nach Informationen über die Nachbarn gesucht haben. Die meisten der neugierigen Österreicher (72 Prozent) gaben an, über Google, Bing oder Yahoo nach dem Nachbarn zu suchen. Daneben werden vor allem soziale Netzwerke genutzt. Auf Facebook (62 Prozent) und Instagram (16 Prozent) finden Suchende private Daten wie Geburtsdatum, Beziehungsstatus oder Urlaubsfotos – vorausgesetzt das Profil des Nachbarn ist öffentlich.

67 Prozent der Österreicher halten nichts vom Nachspionieren

Auch berufliche Netzwerke wie LinkedIn oder Xing wird zur “Spionage” verwendet. Dating-Apps wie Tinder allerdings nutzen die Österreich so gut wie gar nicht, um Informationen über ihre Nachbarn zu erhalten.

67 Prozent der Österreich halten gar nichts vom Nachspionieren und sind der Ansicht, das sie das Leben der Nachbarn nichts angeht. 18 Prozent sind einfach nicht am Leben des Nebenmanns interessiert. Die Studie zeigt auf, dass Männer interessierter am Leben der Nachbarn sind als Frauen. Während 13 Prozent der Österreicherinnen nach Informationen über ihre Nebenleute suchen, sind es bei den Österreichern hingegen 17 Prozent.

Familien mit Kindern wollen Informationen über die Nachbarn

Vor allem Familien mit Kindern wollen wissen, wer nebenan wohnt. Rund 19 Prozent der Haushalte mit Kindern haben schon mal nach Informationen über andere Bewohner gesucht. Bei den kinderlosen Haushalten waren es nur 14 Prozent.

(Red)

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