Der Mensch Liese Prokop

Bundesministerin für Inneres seit 22. Dezember 2004.

Liese Prokop wurde am 27. März 1941 in Wien geboren. Ihr Vater Dr. Hans Sykora war Bezirkshauptmann in Tulln. Nach der Matura studierte sie Biologie und Sport an der Universität Wien. Die Niederösterreicherin zählte zu den besten Leichtathletinnen Österreichs.

Sie gewann bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko die Silbermedaille im Fünfkampf. Ein Jahr später stellte sie den Weltrekord im Fünfkampf auf und wurde Europameisterin in Athen. Prokop war vielfache österreichische Staatsmeisterin in den Bewerben Fünfkampf, Weitsprung, Hochsprung, Hürdenlauf, Staffellauf und Kugelstoßen; 1967 wurde sie in Tokio akademische Weltmeisterin.

Ihre politische Karriere begann Liese Prokop im Oktober 1969 als Abgeordnete zum niederösterreichischen Landtag, ab April 1981 war sie Mitglied der Landesregierung und ab Oktober 1992 Landeshauptmann-Stellvertreterin in Niederösterreich.

Mit dem Sport bleibt sie unter anderem als Präsidentin der Sport-Union Österreich verbunden. Die Innenministerin wohnt in Maria Enzersdorf und Annaberg, ist mit Sporttrainer Gunnar Prokop verheiratet und hat zwei Söhne und eine Tochter.

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