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Der Lorax 3D - Trailer und Kritik zum Film

Wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, dann hat auch der Lorax Probleme: Der putzige Hüter des Waldes kommt im neuen Animationsabenteuer "Der Lorax" zwar mit imposantem Schnurrbart daher, aber dank Untergröße nicht an die Türklinke. Alle Spielzeiten auf einen Blick

In die Parabel über Umweltzerstörung nach einer Vorlage des US-amerikanischen Kinderbuchautors Dr. Seuss ist überdies eine doppelte Coming-of-Age-Geschichte eingewoben. Hauptadressat ungeachtet aller adulthumorigen Momente sind somit eindeutig Zuschauer in Lorax-Größe. Ab Freitag im Kino.

“Der Lorax”: Flauschige Ökometapher im Animationsgewand

Der Teenager Ted (im Original von Zac Efron synchronisiert) möchte das Herz der etwas älteren Audrey (Taylor Swift) gewinnen und macht sich dafür auf die Suche nach dem letzten Baum auf Erden. Derlei unhygienisches Grünzeugs ist in der Stadt Thneedville und Umgebung nicht mehr zu finden. In der kahlen Einöde trifft er auf den verbitterten Once-ler (Ed Helms), der ihm von seinem Irrweg berichtet, das einst blühende Tal für seine Erfindung des Thneeds abgeholzt zu haben. Da konnte selbst der flauschige Lorax als Schutzgeist der Bäume nichts ausrichten (im Original wie in der deutschen Version von Danny DeVito mit charmantem Akzent gesprochen). In seinem liebesgetriebenen Ansinnen, mit dem letzten Samenkorn und der Hilfe des Once-lers mit der Wiederaufforstung zu beginnen, gerät Ted nun dem diabolischen Großindustriellen Aloysius O’Hare (Rob Riggle) in die Quere, der nicht zuletzt vom Verkauf von Dosen frischer Luft lebt.

So gestaltet sich “Der Lorax” als in die Zeit passende Ökonomiekritik, bei der sich in einer industrialisierten Gesellschaft die Produktionsmittel gänzlich im Besitz von O’Hare als prominentem Vertreter der besitzenden Klasse befinden. Dieser Bösewicht verhindert durch bewusste Manipulation und Einschüchterung den Ausgang der Thneedville-Bewohner aus ihrer selbst verschuldeten Unmündigkeit. Deren entnaturierte Wohnlandschaft ist dabei von einer altertümlichen Industrieästhetik des Stahls und Öls gekennzeichnet. Die idealisierte Gegenwelt der flauschigen Bärchis, singenden Fischlis und putzigen Vögelchen ist hingegen so durch und durch süßlich, dass sie zumindest von Erwachsenen nur ironische rezipiert werden kann.

Alles in allem hält sich “Der Lorax” damit optisch nah an der zuletzt erfolgreichen Umsetzung eines Dr.-Seuss-Werks, “Horton hört ein Hu” aus 2008. Beinahe ein wenig altmodisch wirkt der Animationsfilm mit seiner sehr auf die Figuren fokussierten Gestaltung, welche den Hintergrund über weite Strecken als solchen belässt. Hiermit hält man sich allerdings sehr genau an die Arbeiten von Dr. Seuss. Und wie die literarische Vorlage richtet sich auch “Der Lorax” primär an die kleinen Kinozuschauer: Spaß mit Botschaft.

(APA)

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