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Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft: Kritik und Trailer zum Film

David führt als Lieferwagenfahrer ein ziemlich normales und eher erfolgloses Leben in New York. Seine Familie und Freundin nörgeln an ihm herum, und er will einfach nicht so richtig erwachsen werden. Doch dann verändert eine Nachricht sein Leben: Nach einer Samenspende vor langer Zeit hat er jetzt mehr als 500 Kinder - und einige von ihnen klagen gerade vor Gericht, um die Identität ihres biologischen Vaters herauszufinden. David entscheidet sich, endlich Verantwortung zu übernehmen. Ken Scotts Komödie ist das Remake eines kanadischen Erfolgsfilms von 2011.

In zahlreichen klamaukigen Komödien wie “Prakti.com” oder “Die Hochzeits-Crasher” hat Vaughn diese Rolle zuletzt so oder so ähnlich gespielt und für “Der Lieferheld – Unverhofft kommt oft” hat er sie jetzt noch einmal wiederbelebt. Ab Freitag im Kino.

Der Lieferheld: Inhalt zum Film

Diesmal spielt der 43-jährige Vaughn den Lieferwagenfahrer und Strafzettel-König David, der weder im Job noch im Privatleben besonders viel Erfolg hat und einfach nicht so richtig erwachsen werden will. Seine Freundin und seine Familie, für deren Unternehmen er arbeitet, bemängeln ständig seine Unzuverlässigkeit. Davids Leben scheint eintönig, eindimensional und festgefahren.Aber eines Tages stellt eine Nachricht alles auf den Kopf: Nach einer Samenspende vor längerer Zeit hat David inzwischen mehr als 500 Kinder – und einige von ihnen klagen gerade vor Gericht, um die Identität ihres biologischen Vaters herauszufinden. David entscheidet sich dafür, das als Chance zu begreifen, seine Kinder kennenzulernen und endlich Verantwortung zu übernehmen. Und schließlich wird auch noch seine Freundin schwanger.

Kritik zur Komödie mit Vince Vaughn

Der kanadische Regisseur Ken Scott verfilmt den Stoff bereits zum zweiten Mal. 2011 hatte die Komödie unter dem Namen “Starbuck” in seinem Heimatland große Erfolge gefeiert. Bei den Filmfestivals in Toronto und Vancouver begeistert empfangen wurde er zum erfolgreichsten in der kanadischen Provinz Quebec gedrehten Film des Jahres 2011. Zwei Jahre später ist daraus nun “Der Lieferheld” geworden – eine kinder- und klamaukreiche Komödie mit Tempo und Witz für einen unterhaltsamen Kinoabend in der Vorweihnachtszeit, aber ohne jeden Tiefgang. Das Thema Samenspenden und die emotionalen Konflikte zwischen dem biologischen Vater und seinen erwachsenen Kindern werden nicht näher beleuchtet, sondern dienen nur als Vorlage für Witze.

Vaughn beherrscht seine Rolle gut, glänzt aber auch nicht. Der bisher hauptsächlich in Nebenrollen gecastete Chris Pratt, der Davids besten Freund Brett spielt, sorgt für einige der lustigsten Momente und ragt aus dem Schauspielensemble heraus – aber auch er kann den Film, der an seinem Eröffnungswochenende in den USA floppte, nicht aus der Mittelmäßigkeit ziehen.

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