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Der Kino-Sommer in Wien

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Beim Kinosommer in Wien wird man über "alte Bekannte" stolpern und "neue Ausfälle" betrauern: Das "Kino unter Sternen" feiert am Karlsplatz sein Comeback, das Sommerkino Krieau gibt es nicht mehr.

Film ab heißt es auch heuer bald wieder in zahlreichen Wiener Sommerkinos. Dabei kann neben den kontinuierlichen Schauplätzen mit dem “Kino unter Sternen” ein alter Bekannter im Kreis der Spielstätten zurückbegrüßt werden. Dafür gibt es mit dem Sommerkino Krieau auch gleich einen großen Ausfall zu beklagen. Und auf eine Neuauflage des Prater-Filmfestivals warten Kinofreunde auch heuer vergebens.

Ab Anfang Juli – der genaue Termin steht derzeit noch nicht fest – wird das Filmarchiv im Augarten wieder seine Programmschiene “Kino wie noch nie” bis in die dritte Augustwoche fortsetzen. Stand im Vorjahr das Kantige des Kinos im Vordergrund, will man heuer das Lustvoll-Sinnliche akzentuieren. Dazu sind Kooperationen mit dem Impulstanzfestival sowie Live-Vertonungen von Stummfilmen durch die Elektroszene geplant. Neben Expressionismusklassikern wie “Nosferatu” soll es Filmpremieren geben.

Das vom Filmarchiv kuratierte Prater-Filmfestival wird es hingegen auch weiterhin nicht mehr geben. Man sei an dem Konzept perspektivisch nach wie vor interessiert, hier müsse die Stadt jedoch finanzielle Rahmenbedingungen gewährleisten, betont man im Filmarchiv.

Abgesagt ist heuer auch das Sommerkino in der Krieau. Die altbekannt Gastronomie wird es rund um die Rennbahn zwar wieder geben, das Kino wurde von den Planern aus organisatorischen Gründen jedoch gecancelt.

In geschrumpfter Form auferstanden ist das “Kino unter Sternen” – wenn auch mit neuem Konzept und an neuem Standort. Anstelle des beliebten Augartens hat man sich nach der EURO-bedingten Zwangspause im Vorjahr nun für den Karlsplatz als Spielstätte entschieden. Allerdings werden hier von 3. bis 24. Juli nur mehr österreichische Filme gezeigt, diese dafür aber gratis, wobei die Sitzplätze von einstmals 900 auf 200 reduziert wurden. Vor den jeweiligen Vorführungen gibt es Gespräche mit Künstlern.

Alles beim Alten bleibt dagegen beim Wanderformat des Volxkinos. Hier startet man am 3. Juni am Karmelitermarkt mit der französisch-belgischen Komödie “Rumba” in die 20. Freiluftsaison. Bis September tourt die mobile Leinwand dann mit buntem Programm durch die Bezirke.

Primär auf Humor setzt man beim “Kino am Dach” auf dem obersten Stockwerk der Hauptbibliothek am Gürtel. Kuratoren und Filmkritiker wurden hierfür eingeladen, ein Programm zusammenzustellen, das sich zwischen dem 30. Mai und dem 28. August auf verschiedenen Humorebenen zwischen Peter Sellers und Will Ferrell bewegen wird.

Zum 15. Mal wird es in der Arena Sommerkino geben. Ab dem 9. wird man bis zum 31. August auf alten 35mm-Projektoren Klassiker zeigen, wobei der Programmfächer von Unterhaltung bis hin zu politischem Anspruch reicht und man teils mit dem Volxkino kooperiert. Dank Decken und überdachter Open-Air-Bühne verspricht man hier Wetterunabhängigkeit.

Länger als bisher präsentiert sich heuer die Location Schloss Neugebäude: 77 Spieltage sind ab dem 19. Juni vorgesehen. Bis zum 3. September werden die aktuellen und jüngst gelaufenen Kassenhits gezeigt. Dank Überdachung muss der Filmfreund auch hier kein schlechtes Wetter fürchten. Überdies wurde das im Vorjahr an fünf Tagen projektierte Kinderkino auf 22 Tage ausgeweitet und zeigt ein buntes Spektrum von “Das doppelte Lottchen” bis hin zu “Der Sohn von Rambow”.

Kürzer geht es im wahrsten Sinn des Wortes dagegen im Museumsquartier zu, wo der Raum D zwischen 14. und 20. Mai unter der Regie des Festivals VIS Vienna Independent Shorts zum Kurzfilmzentrum mutiert. Auf der Außenwand des Leopold Museums werden abends filmische Architekturreflexionen gezeigt, in der Electric Avenue wird eine eigene Festivalvideothek eingerichtet, in der alle Wettbewerbs-Beiträge auch am kleinen Bildschirm angeschaut werden können. Und am 17. und 18. Mai wird die Leinwand um 90 Grad gedreht und das Publikum unter dem Titel “Liegekino” zum Herumlümmeln eingeladen.

Und auch wer nichts vom Film hält, kommt im Bereich der bewegten Bilder in Freiluftatmosphäre auf seine Kosten: Beim Rathaus-Filmfestival flimmern zwischen dem 27. Juni und 30. August wieder vergangene Sternstunden aus der Welt der Oper, des Balletts und der Weltmusik mit kulinarischer Begleitung über die Leinwand, was wie jedes Jahr Hunderttausende an die Ringstraße locken dürfte.

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