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Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand - Trailer und Kritik zum Film

Es war nur eine Frage der Zeit, bis Allan Karlsson auf die große Leinwand findet. 32 Wochen lang hielt sich Jonas Jonassons Bestseller "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" auf Platz 1 der "Spiegel"-Bestsellerliste. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Die Verfilmung durch Regisseur Felix Herngren legte nun in Schweden einen Rekord-Kinostart hin und ist ab Freitag in den österreichischen Kinos zu sehen.

Die Geschichte zum Film

Was für manch einen ein Jubeltag, ist für Allan Karlsson (Robert Gustafsson) die perfekte Gelegenheit, um auszubüchsen: Just an seinem 100. Geburtstag steigt der Greis aus dem Fenster seines Zimmers im Altenheim und setzt sich mit ein paar Münzen in der Tasche in einen Bus nach Nirgendwo. Den schweren Koffer, den ihm ein dubioser “Rocker” zuvor anvertraut hatte, nimmt er glatt mit – nicht ahnend, dass sich darin 50 Millionen Kronen befinden. Der mysteriöse Geldkoffer weckt Abenteuerlust in seinem baldigen Zufallsbegleiter Julis Jonsson (Iwar Wiklander), mit dem Allan fortan auf der Flucht vor einer kriminellen Bande auf neue Freunde trifft, für den einen oder anderen Todesfall sorgt und mit einer Elefantendame auf Bali landet.

Während das ganze Altersheim und die örtliche Polizei im schwedischen Kaff in hellem Aufruhr sind, scheint den entspannten Allan nichts aus der Ruhe zu bringen. Warum auch, haben ihn doch im Laufe seines ereignisreichen Lebens die Begegnungen mit US-Vizepräsident Harry S. Truman oder den Diktatoren Stalin und Franco Diktator gänzlich unbeeindruckt gelassen. Seine Doppelagenten-Tätigkeit im Kalten Krieg hat der autodidaktische Strengstoffexperte dabei ebenso wenig mitbekommen wie sein Zutun beim Bau der auf Hiroshima abgezielten Atombombe.

Die Kritik zum Film

Mit verklärter Kindheitserzählung in warmen Farben erinnert “Der Hundertjährige” erst an “Die fabelhafte Welt der Amelie”, in überspitzten Rückblenden dann an “Forrest Gump” und ist mit dem gefeierten Komiker Robert Gustafsson in der Hauptrolle am Ende schwedische Komödie durch und durch. Dass die mit skurrilen Charakteren und einer subtilen Politsatire gespickte, irrwitzige Lebensgeschichte eines Pensionisten nicht nur die Schweden begeistert, hat schon die Romanvorlage gezeigt.

“Es war eine Herausforderung, den Film zu machen, und dafür zu sorgen, dass diejenigen, die das Buch gelesen haben und lieben, ihn mögen”, sagt Regisseur Herngren, der Teile des rund 400 Seiten umfassenden Buchs auslassen musste, um die Handlung in einen Film zu packen. Das macht den Streifen kurzweilig. Der Komiker Gustafsson gibt Allan Karlsson als jungen Naiven ebenso charmant wie als lakonischen, skurrilen Alten – wenn auch die mehrere Kilo schwere Silikonmaske, die der Schauspieler bis zu 16 Stunden täglich tragen musste, stellenweise gar zu offensichtlich ist und manch Kinomoment trübt.

(APA)

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