Der erste Auftritt des Elefantenbabys in Schönbrunn

Ab sofort ist es für die Besucher zu sehen: Das Elefantenbaby im Wiener Tiergarten Schönbrunn. Am Mittwoch präsentierte sich der Mini-Dickhäuter erstmals der Öffentlichkeit und mauserte sich gleich zum Publikumsliebling.
Das Elefantenbaby

Bereits kurz nachdem die Tore des Zoos geöffnet waren, strömten die ersten Besucher in das Elefantenhaus. “Dem Kleinen geht es ausgezeichnet. Er wird immer mutiger und fitter auf den Beinen”, freute sich Tiergarten-Direktorin Dagmar Schratter im APA-Gespräch. In den kommenden Tagen wird der Bulle immer Vormittags im Innengehege zu sehen sein.

Noch hat der Kleine keinen Namen

Noch hat der kleine Dickhäuter keinen Namen, doch das wird sich bald ändern. “Auf unserer Webseite können die Österreicher ab sofort abstimmen, wie das Elefantenbaby heißen soll”, erklärte Schratter. Passend zur Herkunft des Tieres stehen drei afrikanischen Namen zur Auswahl: Shambe (“Anführer”), Radi (“Donner”) und Tuluba (“Große Ohren”). Bis kommenden Sonntag, 24.00 Uhr kann auf der Webseite http://www.zoovienna.at die Stimme abgegeben werden. Montag in der Früh wird das Ergebnis bekanntgegeben.

Derzeit besteht das Leben des kleinen Elefanten aus “trinken, schlafen, herum spazieren und spielen”, weiß die Direktorin. Auch mit seinem Rüssel hat er bereits gelernt umzugehen. “Er bewegt ihn schon sehr gezielt und spielt mit Gegenständen”, erzählte sie. Das sei sehr ungewöhnlich für Elefantenbabys: “In den ersten Tagen wissen sie noch nicht so recht, was sie mit dem Ding, das da herum hängt, machen sollen.”

Er entwickelt sich prächtig

Generell entwickle sich der am vergangenen Freitag geborene Mini-Elefant “prächtig”. Wie viel der Kleine nun wiegt und wie groß er ist, wisse man allerdings nicht, da die Pfleger keinen direkten Kontakt zum Tier haben. Noch ist der Kleine etwas schüchtern. Während seines ersten öffentlichen Auftritts versteckte er sich anfangs hinter seiner Mutter Numbi. Diese ließ sich vom Rummel hingegen nicht beirren und kaute genüsslich am Heu.

“Numbi ist eine extrem fürsorgliche Mama”, lobte Schratter die Kuh. Der kleine Bulle ist ihr zweites Kind. In den kommenden Tagen darf der Elefantenzwerg die Innenanlage erkunden, danach wird er “Schritt für Schritt” an das Freigehege gewöhnt. Bis er allerdings mit den großen Kollegen spielen darf, dauert es noch einige Zeit. “Die beiden bleiben von der Gruppe getrennt, bis der Kleine größer und stärker ist”, informierte Vizedirektor Harald Schwammer. Grund dafür sei, dass Numbi erst vor einem dreiviertel Jahr nach Schönbrunn gekommen sei und es noch immer Rangkämpfe mit der Leitkuh Tonga gebe.

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