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Der Überfall, der niemals war

Eine aufmerksame Angestellte hat am Freitag einen Banküberfall in Enzersfeld (Bezirk Korneuburg) vereitelt. Seine Festnahme danach war aber ganz allein seine eigene Schuld.

Die Frau beobachtete den Täter vor dem Geldinstitut und schloss zunächst die Verbindungstüre zwischen Foyer und Kassenraum. Danach löste sie den Alarm aus, so die Angaben der NÖ Sicherheitsdirektion. Der Verdächtige, ein 51-jähriger Wiener, wurde in der Folge festgenommen.

Maskiert mit Schirmkappe und Sonnenbrille habe sich der Verdächtige dem Eingang der Bank genähert. Der Frau sei aufgefallen, dass der 51-Jährige eine Hand in einem Rucksack versteckt hatte.

Ihr sei „sofort klar“ gewesen, dass der Mann im Begriff war, die Filiale zu überfallen. Daraufhin setzte die Angestellte entsprechende Maßnahmen. Sie informierte auch telefonisch die Polizei in Korneuburg über den Vorfall.

Dickköpfig

Als er bemerkte, was vor sich gehe, machte der Wiener kehrt und fuhr mit einem Auto davon, um sich mit dem Pkw jedoch wenig später vor der Bank einzuparken. Noch bevor der 51-Jährige aussteigen habe wollen, klickten die Handschellen. Polizisten nahmen den Verdächtigen fest. Im Auto wurde eine Gaspistole gefunden.

Bei der Einvernahme gab der Mann an, dass er das Geldinstitut überfallen habe wollen. Er verließ die Bank jedoch, da sich die Schiebtüre vom Foyer zum Kassenraum nicht öffnen habe lassen. Schließlich hätte er erneut versucht, reiche Beute zu machen. Als Motiv für die geplante Tat gab der Wiener seine finanzielle Notlage an.

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