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Den Hunde-Sündern auf der Schliche

Wer sich als Hundehalter in Wien nicht an die Vorschriften hält, dem weht derzeit ein rauer Wind um die Nase: Am Freitag haben Polizei und Veterinäramt eine Schwerpunktaktion für die kommende Woche angekündigt, bei der die Leinen- und Maulkorbpflicht sowie das Vorhandensein eines Chips überprüft wird.

Im Regelbetrieb sind überdies die Waste-Watcher auf Streife, um den ordentlichen Weg vom Gackerl ins Sackerl zu überwachen. Mit der Kontrolle des jüngst bei der Volksbefragung beschlossenen Pflichtführscheins für Kampfhundebesitzer wird hingegen erst im Herbst begonnen.

Seit 1. Jänner ist das Tragen eines Chips für alle Hunde in Österreich Pflicht – und dies werde man nun kontrollieren, kündigte Walter Reisp, Chef des Wiener Veterinäramtes, am Freitag an: “Es werden sicher Tausende Hunde bereits gechipt sein.” Im Umkehrschluss bedeutet dies natürlich auch, dass die Mehrheit noch nicht gechipt ist, was genaugenommen einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstellt. Auf dem Chip ist eine fünfzehnstellige Nummer gespeichert, die in einer bundesweiten Datenbank vermerkt ist. Diese dient dazu, entlaufene Tiere leichter zuzuordnen und ist beim grenzüberschreitenden Reiseverkehr vonnöten.

Kontrolle der Hundeführscheine erst ab Herbst

Wer bei der Schwerpunktaktion erwischt wird, der erhält eine schriftliche Aufforderung, innerhalb von 14 Tagen nachzuweisen, dass dem Vierbeiner mittlerweile ein Chip unter die Haut geht. Ansonsten droht eine Verwaltungsstrafe, mahnte Reisp. Grundsätzlich gelte aber wie bei der gesamten Schwerpunktaktion “Aufklärung vor Strafe” – nur besonders Uneinsichtigen droht ein Organmandat.

Erst ab Herbst wird das Vorhandensein des verpflichtenden Führscheins für Kampfhunde kontrolliert, da diese neue Regelung nicht vor 1. Juli in Kraft tritt. Dann gibt es noch eine dreimonatige Übergangsphase. Fix ist nun übrigens, dass Schäferhunde und Dobermänner nicht auf die Liste der betroffenen Hunderassen aufgenommen werden, sondern es bei den 13 schon länger bekannten wie Bullterrier, Pitbull und Rottweiler bleibt, heißt es im Büro von Umweltstadträtin Ulli Sima (S). Kein Experte hätte deren Aufnahme letztlich verlangt. Bei Bedarf sei die Verordnung jedoch immer adaptierbar.

Hundeführschein wird freiwillig abgelegt

Zugleich nutzen bereits jetzt immer mehr Wiener die Möglichkeit, den Hundeführschein freiwillig abzulegen. Im Februar zählten die Behörden 300 – “das sind fünfmal so viele, wie im Monatsdurchschnitt des Vorjahres”, so Sima.

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