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Demonstrationen bei Wiener Mochovce-Hearing

Mochovce Hearing in Wien
Mochovce Hearing in Wien ©APA (epa)
In Wien ist am Freitag, überschattet von Protesten, das offizielle Hearing zum geplanten Ausbau des slowakischen Atomkraftwerks Mochovce angelaufen. Die Betreiber mussten im Festsaal der Technischen Universität (TU) Rede und Antwort stehen.

Mit “Stopp Mochovce”-Rufen wandten sich vor dem TU-Gebäude einige Dutzend Vertreter von GLOBAL 2000, Greenpeace und anderer Initiativen gegen den Ausbau des Meilers im Nachbarland. Die Vereinigungen “Resistance for Peace” und “Antiatom Szene” wandten sich mit ihren Plakaten gegen den “kontraproduktiven und dummen Populismus” einer Pseudo-UVP, die rechtlich keine Relevanz habe.

Am moderat besuchten Hearing – Hintergrund ist eine Umeltverträglichkeitsprüfung für den Ausbau der Reaktorblöcke 3 und 4 – nahmen im Publikum dann überwiegend auch Vertreter der Umweltorganisationen teil. Allerdings fand sich auch Umweltminister Berlakovich unter den Teilnehmern. Im Rahmen der Veranstaltung sollen die Betreiber zunächst ihr Konzept vorstellen, bevor dann von den Anwesenden Fragen gestellt werden können. Der Anti-Atom-Beauftragte des Landes Oberösterreich, Radko Pavlovec, hat die UVP rund um den Ausbau des slowakischen Atomkraftwerks Mochovce als “sinnlos” kritisiert.

Die Errichtung der beiden Reaktorblöcke 3 und 4, die rund 160 Kilometer östlich von Wien liegen werden, ist schon länger umstritten. Betreiber ist der slowakische Versorger SE, der sich mehrheitlich im Besitz der italienischen ENEL befindet.

Die beiden Blöcke 1 und 2 sind seit zehn Jahren am Netz, wobei der in Angriff genommene Bau der Blöcke 3 und 4 aus Finanzierungsgründen 1992 gestoppt wurde. Bis zum Jahr 2013 sollen jedoch auch diese beiden Einheiten in Betrieb sein. Sie sollen mit einer Baubewilligung von 1986 fertiggestellt werden.

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