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Demonstration für Schewardnadse

Nach zwei Wochen regierungskritischer Kundgebungen in Georgien sind tausende Menschen für den bedrängten Präsidenten Schewardnadse auf die Straße gegangen.

In der Hauptstadt Tiflis seien etwa 10.000 Regierungsanhänger dem Aufruf der adscharischen Regionalpartei Union der demokratischen Wiedergeburt gefolgt, teilte die Polizei mit. Der unabhängige Fernsehsender Rustawi-2 berichtete, die Teilnehmer seien in Sowjetmanier aus Fabriken in Tiflis hergebracht worden.

Einer der Parteiführer, Zotne Bakurija, erklärte, auch er sei von der Herrschaft Schewardnadses „nicht begeistert“. Die Forderung der Opposition nach einem Rücktritt des Staatschefs wegen Fälschungen bei der Parlamentswahl am 2. November wies er jedoch zurück. „Alle Prozesse, auch die Proteste müssen sich im Rahmen der Verfassung halten“, sagte Bakurija. Schewardnadse hatte sich angesichts der Proteste mit dem Machthaber der georgischen Teilrepublik Adscharien, Aslan Abaschidse, verbündet, um seine Macht zu erhalten. Ihre beiden Parteien führen in der Auszählung der Ergebnisse der Parlamentswahl vor der Partei von Oppositionsführer Michail Saakaschwili.

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